Halloween in Ilvesheim: Kinder können jetzt kostenlose Kürbisse sichern
- Die geschnitzten Kürbisse werden bei der Veranstaltung prämiert.
- Foto: Hannelore Schäfer
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Ilvesheim. Jetzt heißt es wieder: ran ans Kürbisschnitzen. Halloween naht und die Leuchtkörper nehmen nach und nach Gestalt an. Vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Das gilt auch für das Kürbisfest der Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim. Bevor aus dem Dickkopf ein kreativer Hohlkopf wird, bedarf es Mühe und Geschick – und Spaß macht es natürlich auch. Ab sofort können sich Kinder sowie Jugendliche im Schulalter wieder „ihren“ Kürbis kostenlos über die Vetter-Stiftung reservieren lassen und ihren kultigen Beitrag zum Kürbisfest am 31. Oktober im Skulpturenpark leisten.
Es ist ein Fest mit geisterhafter Note. Am Samstag, 31. Oktober, findet das siebte Kürbisfest im Skulpturenpark der Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim statt. Neben der Ausstellung und Prämierung von geschnitzten Kürbissen erwartet die Besucher ein unterhaltsames Programm, passend zu Halloween. Beim Grusel-Spaß im Vetter-Park kommen Groß und Klein auf ihre Kosten. „Halloween-Fans sind aufgerufen, der Fantasie und Kreativität freien Lauf zu lassen, um den schönsten, gruseligsten, originellsten und lustigsten Kürbis zu gestalten“, heißt es vonseiten der organisierenden Vetter-Stiftung.
Interessierte sollten sich ab sofort mit Namen, Adresse und Alter über die Homepage der Heinrich-Vetter-Stiftung unter heinrich-vetter-stiftung.de/Termine kostenfrei anmelden. Anhand des Anmeldetickets kann dann jeder „seinen“ unbearbeiteten Kürbis am Donnerstag, 29. Oktober, in der Zeit zwischen 7.30 und 10 Uhr sowie von 16 bis 18 Uhr bei der Heinrich-Vetter-Stiftung, Goethestraße 11, abholen.
Bevor der spätere Leuchtkörper Gestalt annimmt, muss beim Kürbis erst einmal ein Deckel abgeschnitten und der „Dickkopf“ bis auf einen zwei bis drei Zentimeter verbleibenden Schalenrand ausgehöhlt werden. Erst danach kann man buchstäblich mit dem „Grimassenschneiden“ beginnen.
„Auf Kinder, die bei diesem ‚schnittigen‘ Spaß zu Werke gehen, sollten Erwachsene ein Auge haben und das Ganze sicherheitshalber beaufsichtigen und anleiten“, rät Antje Geiter. Sie ist für den „ideellen Bereich“ der Heinrich-Vetter-Stiftung zuständig.
Wer sich dann daheim ans Werk gemacht und den „Dickkopf“ zum kreativen „Hohlkopf“ umgestaltet hat, kann diesen im Laufe des Veranstaltungstags, am 31. Oktober, zwischen 11 und 14 Uhr wiederum bei der Vetter-Stiftung abliefern. Dort erhält jedes Exemplar im weiten Rund des Parks einen Platz.
Als Jury in Sachen Kürbis-Kunst fungieren die Besucher, die die stimmungsvoll beleuchteten Kürbisse sowohl anschauen als auch bewerten können, um damit am Ende das schönste Exemplar zum Sieger zu küren.
Los geht das Kürbisfest um 16 Uhr. „Seitens der Vetter-Stiftung rechnen wir mit rund 1000 Gästen, das Fest hat sich zwischenzeitlich etabliert“, erklärt Stiftungsmitarbeiter Hartwig Trinkaus.
Der Skulpturenpark wird mit bunten Lichtinstallationen stimmungsvoll beleuchtet. Bunt geht es sicher auch beim Kinderschminken sowie bei anderen Halloween-Späßen für den Nachwuchs zu. Damit den Besuchern bei alledem nicht die Energie ausgeht, werden Kürbissuppe, Muffins und Waffeln von den Landfrauen aus Feudenheim angeboten.
Der Eintritt ist frei, um 20 Uhr endet dann das Kürbis- und Lichterspektakel im illuminierten Skulpturenpark.
Seine Wurzeln hat Halloween übrigens bei den Kelten. Diese haben in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ihren Jahreswechsel „Samhain“ gefeiert. Etwas Altes war beendet, etwas Neues fing an und in der Zeit des Umbruchs war auch Platz für Übersinnliches. Dazu passt, dass das Licht im ausgehöhlten Kürbis den Teufel und böse Geister fernhalten soll. Ursprünglich stammt der Brauch aus Irland, dort schnitzte man Rübenlampen. Als später viele Iren nach Amerika auswanderten, fanden sie in ihrer neuen Heimat Kürbisse vor und nutzten fortan die größeren Feldfrüchte zur Vertreibung der bösen Geister.
Von Hannelore Schäfer
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.