Konzert am 23. Februar in der Festhalle Pirmasens
Statt deftige Büttenreden „Rhythm of the Americas“

Sie sind für ungewöhnliche Format bekannt, kennen keine Tabus und spielen, was ihnen gefällt: Das renommierte Saxofon-Quartett Claire-Obscur.  Foto: Michael Jungblut
  • Sie sind für ungewöhnliche Format bekannt, kennen keine Tabus und spielen, was ihnen gefällt: Das renommierte Saxofon-Quartett Claire-Obscur. Foto: Michael Jungblut
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Pirmasens. Mitreißende Musik läutet am 23. Februar, 18 Uhr, die heiße Phase der 5. Jahreszeit ein. Unter dem Motto „Das Beste aus Holz und Blech“ ist die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zusammen mit dem renommierten Saxofon-Quartett „Clair-Obscur“ in der Festhalle zu Gast. Den Taktstock schwingt der US-amerikanische Dirigent Garrett Keast.
Bereits zum Auftakt des kurzweiligen Abends in der Festhalle darf sich das Publikum auf ein Konzertjuwel der besonderen Art freuen, wenn Robert (Bob) Mintzers „Rhythm of the Americas“ erklingt. 2001 komponierte der mehrfache Grammy-Preisträger das Stück, das eine gelungene Synthese von Jazz, afro-karibischer und europäisch-symphonischer Musik darstellt. Der vorherrschende Aspekt aller amerikanischen Musik ist der Rhythmus. Bei der Komposition von „Rhythm of the America“ verfolgte der inzwischen 67-jährige Arrangeur und Bandleader nach eigener Aussage die Absicht, die unterschiedliche Musikstile unter Wahrung ihrer Integrität in einem Stück zu vereinigen. Sein Konzert ist auskomponierte Lebensfreude. Kubanisch, karibisch und doch symphonisch.
Inspiriert von einer Mexiko-Reise schuf der US-amerikanische Komponist Aaron Copland (1900 – 1990) das Stück „El Salón México“, benannt nach dem gleichnamigen Tanzlokal in Mexiko-Stadt. Nach dessen Besuch sammelte Copland mehrere Lieder und Tanznummern, um sie zu einem stimmungs- und abwechslungsreichen Orchesterwerk zu arrangieren, das ausgiebig typische Volksmusik des nordamerikanischen Staates verwendet.
Den Abschluss des schwungvollen Abends bildet die Konzertfassung des Gershwin-Welterfolgs „Porgy and Bess“. Robert Russell Bennett, (1897 – 1981) schrieb die Opernsuite. Sein besonderer Kunstgriff bestand darin, viele der bekannten Musiknummern, darunter das elegische Wiegenlied „Summertime“, das Preislied des Bettlers „I got plenty o“nuttin“ oder das Finale „Oh Lawd, I“m on my way“ berücksichtigt zu haben, sondern griff mit sanfter Hand auch in die Instrumentierung ein. ak/ps
Info:

Eintrittskarten gibt es - je nach Kategorie - zum Preis zwischen elf und 22, ermäßigt zwischen 5,50 und elf Euro (inklusive Garderobengebühr)beim Kulturamt im Rathaus am Exerzierplatz. Telefon: 06331 842352; E-Mail: kartenverkauf@pirmasens.de. Die Abendkasse in der Festhalle, Volksgartenstraße 12, ist am Veranstaltungstag ab 17 Uhr geöffnet.

Autor:

Andrea Kling aus Pirmasens

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