Vertreter der Jungen Liste Waghäusel positionieren sich
Realschulausbau statt Bildungszentrum

Der vorgesehene Standort des geplanten Bildungszentrums in Waghäusel liegt auf dem Gelände der Realschule. Vertreter der Jungen Liste Waghäusel (JL) bringen jetzt als Alternative einen sechszügigen Ausbau der Realschule ins Spiel.
  • Der vorgesehene Standort des geplanten Bildungszentrums in Waghäusel liegt auf dem Gelände der Realschule. Vertreter der Jungen Liste Waghäusel (JL) bringen jetzt als Alternative einen sechszügigen Ausbau der Realschule ins Spiel.
  • Foto: Schuhmacher
  • hochgeladen von André Jackwerth

Vertreter der Wählervereinigung Junge Liste Waghäusel (JL) beziehen zum geplanten Bildungszentrum in Waghäusel Position.

Die beiden JL-Stadträte André Jackwerth und Jan Patrick Schuhmacher sowie die JL-Vorsitzende Elena Raqi erklären in einer gemeinsamen Pressemitteilung: „Unter den aktuellen Rahmenbedingungen und den Kostenschätzungen, die momentan vorliegen, favorisieren wir einen sechszügigen Ausbau der Realschule als Alternative zum geplanten Bildungszentrum mit der Gemeinschaftsschule.“

Die JL-Vertreter begründen ihre Position damit, dass die seitens der Stadtverwaltung zuletzt grob geschätzten Kosten für einen Realschulausbau anstatt dem geplanten Bau des Bildungszentrums um rund zehn Millionen Euro niedriger seien.

Weiter erklären sie: „Aufgrund einer durch die vergangene Landespolitik versäumten regionalen Schulentwicklung gibt es mittlerweile zu viele Gemeinschaftsschulen in der Region, weshalb die für einen einzelnen Schulstandort notwendigen Schülerzahlen nicht zustande kommen.“ Von diesem Effekt sei auch die Gemeinschaftsschule in Waghäusel betroffen

Durch einen Projektstopp frei werdende Gelder in Millionenhöhe möchten die Junge Liste-Vertreter hingegen zum Teil in eine moderne Ausstattung sowie in eine Sanierung der übrigen Schulen in Waghäusel investieren.

Laut Jackwerth, Schuhmacher und Raqi könnten sowohl Realschul- als auch Hauptschulabschluss auch ohne Gemeinschaftsschule in Waghäusel erworben werden. Der Besuch einer Gemeinschaftsschule sei zudem in zahlreichen Nachbarkommunen möglich.

Abschließend erklären sie: „Für eine endgültige Entscheidung ist zwar eine detaillierte Kostenschätzung für alle Varianten notwendig, mit den vorliegenden Informationen ist das geplante Bildungszentrum jedoch für uns nicht tragbar.“

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