Wissing: Pionierarbeit für die digitale Landwirtschaft
Landwirtschaft und Digitalisierung

Münchweiler. Digitale Landwirtschaft – ohne innovative Unternehmen, Forschungsinstitute und Versuchsstandorte undenkbar. Rheinland-Pfalz hat sie. Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat die „Lead-Farm“ am Hofgut Neumühle in Münchweiler nahe Kaiserslautern besucht, an dem John Deere Projekte zur digitalen Landwirtschaft erprobt.
„Rheinland-Pfalz leistet Pionierarbeit. Unser langjähriges Know-how im Weinbau und der Landwirtschaft gepaart mit innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen geben uns einen enormen Vorsprung bei der Entwicklung digitaler Lösungen für die Landwirtschaft“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing bei seinem Besuch am Hofgut Neumühle. „Was wir in Rheinland-Pfalz entwickeln, findet bundesweit Beachtung – von der Geobox bis zum autonom fahrenden Traktor“, so Wissing.
Das Hofgut Neumühle als „Lead-Farm“ kooperiert eng mit dem Europäischen Technologie Innovations-Centrum (ETIC) von John Deere mit Sitz in Kaiserslautern. Gemeinsam werden innovative Produkte und Verfahren getestet und weiterentwickelt, beispielsweise zum Smart Farming, also der digitalen Landwirtschaft, Präzisionslandwirtschaft und zum Fahrzeugbau.
Anlässlich des Ministerbesuchs demonstrierten Mitarbeiter von John Deere und dem Hofgut Neumühle gemeinsam ihre Produktneuheiten. Darunter autonom fahrende Traktoren, präzise arbeitende High-Speed Saatgeräte (ExactEmerge) und neue mechanische Bearbeitungsgeräte, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln senken oder ganz verzichtbar machen können.
„Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in digitalen Anwendungen. Sie ermöglichen eine umweltschonende Bearbeitung, minimieren den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und erleichtern die Arbeit der Landwirte. Bei stetig steigenden Anforderungen an unsere Bauern sind solche Lösungen Gold wert. Ich freue mich, dass wir in Rheinland-Pfalz an diesen Lösungen arbeiten“, so Wissing.

Weitergehende Informationen:
John Deere betreibt in Kaiserslautern mit mehr als 200 Mitarbeitern sein Europäisches Technologie Innovations-Centrum (ETIC), im Produktionswerk in Zweibrücken sind über 1.100 Mitarbeiter angestellt.
Am ETIC werden gemeinsam mit Forschungsinstituten im Bereich Agriculture Management Systems (AMS) IT-Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft entwickelt sowie Zukunftstechnologien im Bereich des Fahrzeugbaues erarbeitet. Im Entwicklungszentrum arbeiten mehr als 200 Ingenieure, IT- und Marketingspezialisten an „intelligenten Lösungen“ für die Präzisionslandwirtschaft (Intelligent Solutions Group) und an Zukunftstechnologien. Entwicklungspartner an diesem High-Tech-Standort sind unter anderem die TU Kaiserslautern, die lokalen Fraunhofer-Institute (IESE und ITWM) und das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI), dessen Mitgesellschafter John Deere ist. John Deere ist Gesellschafter im Commercial Vehicle Cluster (CVC), an dem das Land Rheinland-Pfalz ebenfalls beteiligt ist.ps

Autor:

Claudia Bardon aus Wochenblatt Kirchheimbolanden

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