Aus vor 25 Jahren:
Es war einmal: Zuckerfabrik Waghäusel

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Wer erinnert sich noch an das damals bedeutsame Ereignis? Vor 25 Jahren - 1994 - beschloss der Aufsichtsrat der Südzucker AG, die Fabrik in Waghäusel mit dem Ende der Kampagne 1995 stillzulegen. Nach 158 Jahren Produktion wurden die Maschinen abgestellt und die Tore der Zuckerfabrik Waghäusel geschlossen.
Nach längeren zähen Verhandlungen kaufte die Stadt Waghäusel 1997 das Areal mit allen Gebäuden - und damit auch die Eremitage, das Schlösschen mit den Kavaliershäusern, zum symbolischen Preis von einer Deutschen Mark.
Was waren die Anfänge? Im Großherzogtum Baden wird 1836 Carl Sebastian Schuzenbach gestattet, sein Verfahren zur Zuckergewinnung in einer Fabrik einzusetzen. 1836 kommt es zur Gründung der „Badischen Gesellschaft für Zuckerfabrikation.“
In den folgenden Jahren entwickelt sich die Fabrik zu dem größten Industrieunternehmen im Großherzogtum Baden. Zeitweise verdienten dort mehr als 1.000 Arbeiter ihren Lebensunterhalt.
Doch in Folge der Wiedervereinigung ab 1989 waren im Osten alle bestehenden Zuckerfabriken zum Verkauf angeboten worden. Die Südzucker AG erwarb 14 Zuckerfabrikstandorte, was schließlich eine Produktion in Waghäusel überflüssig machte.
Seit 1997 ist die Stadt Waghäusel Eigentümer des knapp 41 Hektar großen Geländes, das sie unter Bürgermeister Robert Straub erworben hat. Dafür musste die Kommune die vorhandenen Altlasten übernehmen, die Unterhaltung der Gebäude oder den erforderlichen Abriss und schließlich die aufwändige Sanierung der Eremitage.

Autor:

Werner Schmidhuber aus Waghäusel

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