Die AWO in Wiesental feiert 50. Geburtstag
Erfolgskonzept "Nähe zum Menschen"

Ehrungen beim AWO-Ortsverein Waghäusel: Roland Rolli, Heidi Urban, Lutz Schöffel, Angelika Nosal und AWO-Vorsitzender Roland Herberger (v.l.)
  • Ehrungen beim AWO-Ortsverein Waghäusel: Roland Rolli, Heidi Urban, Lutz Schöffel, Angelika Nosal und AWO-Vorsitzender Roland Herberger (v.l.)

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  • hochgeladen von Heike Schwitalla

Waghäusel. Die Gründer der Wiesentaler Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Anton Herberger, Berta Walter, Jakob Gießer und Roland Rolli, der als einziger das 50-jährige Jubiläum noch miterleben durfte, konnten den rasanten Aufschwung des heute als AWO Waghäusel bekannten Sozialvereins nicht voraussehen.
Ein halbes Jahrhundert nach der Gründung ist die AWO in der Großen Kreisstadt mit weit mehr als 400 Mitgliedern der größte Ortsverein im Landkreis Karlsruhe. Das Jubiläum soll am 26. Oktober im AWO-Haus in der Wiesentaler Schanzenstraße mit einem Empfang und einer sich anschließenden Musiknacht gefeiert werden.
Bei der Jahreshauptversammlung wurden bereits mehrere Personen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Darunter auch Gründungsmitglied Roland Rolli, der vom Ortsvorsitzenden Roland Herberger für seine 50-jährige Treue ausgezeichnet wurde. Angelika Nosal, Ute Schamoti, Lioba Ulitschnik, Bernd Seiberth, Heinz Kunik und Brigitte Baader sind seit 40 Jahren beim AWO-Ortsverband. Auf eine 30-jährige Mitgliedschaft blicken Lutz Schöffel, Heidi Urban, Dagmar Rolli, Sabine Dickgießer und Thorsten Fürst-Schwarz. „Nur durch diese anerkennenswerte Treue und Verbundenheit war es möglich, unsere vielfältigen Angebote wie Ortsranderholung oder die Seniorennachmittage ohne Unterbrechung seit 50 Jahren durchzuführen“, betonte AWO-Chef Roland Herberger, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes und Mitglied im AWO-Bezirksvorstand ist. Rückblickend teilte er mit, dass die heutige Bedeutung des Ortsvereins über viele Jahre hart erarbeitet werden musste. Die Basis sei das ehrenamtlich geführte Familienzentrum im AWO-Haus mit zwei Zwergenstuben, Elternschule, Seniorenclub und Fahrradkeller. Die nächste Aufgabe sei der seniorengerechte Umbau des AWO-Hauses, weshalb in Kürze ein Treppenlifter eingebaut werde. Mitgliedsbeiträge und Spenden sichern dabei die solide finanzielle Grundlage. Sehr erfolgreich arbeiten in Waghäusel auch die hauptamtlichen Dienste und Einrichtungen. Herberger nennt das AWO-Versorgungszentrum mit Sozialstation, ambulantem Pflegedienst, mobilem sozialen Dienst sowie Essen auf Rädern. Die Arbeiterwohlfahrt betreibt die Wohnanlage am Hag mit Tagespflege, Seniorenzentrum, stationärem Pflegeheim und Cafeteria sowie drei betreute Wohnanlagen in Wiesental und Kirrlach. Erfolgreich arbeite auch der Kirrlacher Schülerhort. Roland Herberger bestätigte, dass die gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt das Erfolgsrezept des Waghäuseler Ortsvereins sei. Dabei lobte er seine Stellvertreterin Angelika Nosal, Kassierer Rolf Schnitzler und Schriftführerin Monika Feuerstein. klu

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