Beste Wünsche, Empfehlungen und Ratschläge
Elf Preise und 17 Mal Lob bei der Entlassfeier der Hebel-Realschule

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Waghäusel (ber). Wenn das nicht für die Realschule Waghäusel spricht und sie als „Vorzeigeschule“ kennzeichnet: Knapp 30 Prozent der Entlassschüler 2018 bekamen einen Preis oder ein besonderes Lob für herausragende schulische Leistungen. 2017 waren es gar über 30 Prozent gewesen, 2016 lag der Prozentsatz nur knapp darunter. „Wer die Johann-Peter-Hebel-Realschule besucht hat, hat die beste Empfehlung für die weitere berufliche Zukunft in der Tasche“, meinte die Mutter einer Preisträgerin.
Viel feierlicher hätte die Abschlussfeier in der Wiesentaler Wagbachhalle nicht ausfallen können: Paarweise – wie bei einer Massenhochzeit – liefen die 98 jungen Leute aus insgesamt vier Klassen ein und nahmen an den geschmückten Tischen Platz: die topgekleidete elegante Dame beim coolen feinen Herrn untergehakt. Mit dieser ungewöhnlichen Eröffnung begann bei stimmungsvoller Musik die Schulentlassfeier 2018 der jetzt 41 Jahre alten und beliebten Realschule Waghäusel.
Beste Wünsche, wohlmeinende Empfehlungen und Ratschläge bekamen die jungen Erwachsenen mit auf den Weg. „Ihr habt Großartiges geleistet“, bekundete Oberbürgermeister Walter Heiler und empfahl, mit Optimismus in die Zukunft zu schauen. Auf der Bühne der vollbesetzten Halle übermittelten Konrektor Giuseppe Pintaudi bei der Begrüßung der Gäste, später Schulleiterin Silvia Langhans bei der Zeugnisausgabe, Elternbeiratsvorsitzender Carsten Pohl und Gert Ruland vom Freundeskreis ihre guten Wünsche an die glücklichen Schüler und Eltern, freuten sich mit ihnen, gaben Ermunterungen und Ermutigungen mit. Die Abschlussrede hielten Tabea Schuhmacher und Martin Geißert. Dabei stellten sie Vergleiche mit einer ehrgeizigen Fußballmannschaft und der aktuellen Weltmeisterschaft mit dem alles entscheidenden Finale an. Die Fußball-Parallele griff auch die Schulleiterin auf. Locker moderierten Lea Müller, Lea Melder und Jasmin Martin die Veranstaltung.
Höhepunkt der Schulentlassfeier war die Zeugnisübergabe durch die Rektorin und die jeweiligen Klassenlehrer. Kaum jemand machte dabei ein trauriges Gesicht, stattdessen gab es nur freudige, strahlende Mienen. Erst recht bei den elf Besten, die für einen Notendurchschnitt zwischen 1,2 und 1,6 jeweils einen „Preis“ zugedacht bekamen, und auch bei den Schülern, denen für Noten zwischen 1,7 und 2,0 ein offizielles „Lob“ ausgesprochen wurde: immerhin 17.
Den besten Notendurchschnitt erreichte Lea Melder mit 1,2. Weitere Preisträger sind Evi Heil, Diana Domke, Tanysha Jackson, Celina Kuch, Melissa Krokanz, Evelin Fee Schuhmacher, Tim Burkard, Lea Müller, Lea Day und Samira Klenk. Beachtlich: Zehn der zehn Spitzenschüler sind Damen.
Auch gab es eine Reihe von Sonderpreisen, so den Erhard-Schmitteckert-Preis für besondere naturwissenschaftliche Leistungen, den Martin Geißert zugesprochen bekam. Den Preis für hervorragende sprachliche Leistungen holte sich Eva Heil, die Auszeichnung für vorbildliches soziales Engagement, gestiftet von der Sparkasse und von Melanie Oechsler und Kim Eileen Baumgärtner überreicht, ging an Martin Geißert und Tabea Schuhmacher.
Mit Freude wurde die Information aufgenommen, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungsplatz oder eine weiterführende Schule gefunden haben, dass nirgendwo eine zeitliche Lücke entsteht. Umrahmt war die zweieinhalbstündige Schulentlassfeier von einem musikalischen Topprogramm. So zeigte die auftrumpfende Schulband zwei Mal in beeindruckender Weise ihr Können, etwa mit „Perfect“ von Ed Sheeran, wofür sie den verdienten kräftigen Beifall bekam. „Geile Zeit“, den Song der deutschen Pop-Rock-Band Juli, und „Too close“ boten die talentierten Jungsänger der zehnten Klassen.

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