Begeisterte Zuhörer:
Konzert mit bekannter Sopranistin Daniela Köhler
- Daniela Köhler
- Foto: W. Schmidhuber
- hochgeladen von Werner Schmidhuber
Waghäusel. Eine solche wunderschöne Sopranstimme dürfte in der 180jährigen Geschichte der Wiesentaler Pfarrkirche St. Jodokus, wenn überhaupt, nur selten zu hören gewesen sein. Zu Recht gilt Daniela Köhler als eine der besten Sopranistinnen, was sie im Laufe einer ganzen Stunde eindrucksvoll unter Beweis stellte. So wunderte es nicht, dass die etwa 250 Zuhörer zwei Mal hintereinander ihre Begeisterung in Form von langanhaltenden Standing Ovations zeigten.
Das angekündigte „Festliche Konzert“ zum Einstieg in den Wonnemonat Mai fiel nicht nur festlich, sondern grandios aus. 14 bekannte „Ave-Maria-Vertonungen“ durften die Besucher genießen. Mit der Auswahl und der Zusammenstellung gelang ein perfekter Griff. Zu verdanken ist das kulturelle Highlight dem Initiator, Musiker, Organist und Dirigent Markus Zepp.
Die inzwischen international an den großen Opernhäusern in Bayreuth, Amsterdam, Zürich oder Budapest gefeierte Sopranistin Daniela Köhler überraschte mit ihrer Brillanz. Insbesondere ist die junge Frau als Wagner- und Strauß-Interpretin bekannt. Sie wuchs in Forst auf.
Auf dem hochkarätigen Programm standen Werke von zehn Komponisten, etwa Charles Gounod, Franz Schubert, Guiseppe Verdi und Pietro Mascagni. Köhler gilt als Expertin für die großen Wagner-Rollen, und so erklang das „Gebet der Elisabeth“ aus dem Tannhäuser als zentrales Werk des Konzertabends in der Pfarrkirche St. Jodokus. In ihrem Gebet „Allmächt’ge Jungfrau, hör mein Flehen“ im 3. Akt fleht Elisabeth die Jungfrau Maria um die Erlösung und Vergebung für Tannhäuser an.
Begleitet wurde die Solistin auf dem Empore von Kirchenmusiker Markus Zepp an der großen Göckel-Orgel. Für festliche Stimmung sorgte das Blechbläserensemble „sine nomine“, das mit Auszügen aus seinem diesjährigen Tourneeprogramm „Pomp and Pipes 5.0“ absolut überzeugte. Zu den Mitwirkenden gehörten Daniel Wimmer, Michael Gerstenmmeyer (Trompete), Johann Schilf, Marina Yoshimi (Posaune) und Ulrich Dürr (Pauken & Schlagwerk).
Autor:Werner Schmidhuber aus Waghäusel |
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