Steffen Hoffner ist stolz
125. Podcast „Waghäusel Talk“
- Steffen Hoffner bei der Aufnahme
- Foto: W. Schmidhuber
- hochgeladen von Werner Schmidhuber
Waghäusel. Viele warten immer wieder gespannt auf seine nächste Sendung. Wenn „Waghäusel Talk“ als Podcast mit einem neuen unterhaltsamen Thema zu hören ist. Laut Definition ist ein Podcast „eine Serie von Audio- oder Video-Sendungen im Internet, die man mit einer App abonnieren und zeitlich unabhängig hören oder sehen kann.“
Ein bekannter Podcast-Produzent ist Steffen Hoffner aus Kirrlach. Seine Verbundenheit zu Waghäusel belegen die inzwischen 125 Podcasts, womit er 2021 gestartet ist. Mehr als 300 Frauen und Männer sind bei ihm schon zu Wort gekommen. Verfolgen kann man seine Aufnahmen auf der ganzen Welt, betont er mit berechtigtem Stolz. Rückmeldungen trafen sogar aus Australien und Amerika ein. Oft führen verwandtschaftliche Verbindungen dazu, auch weit weg von Waghäusel dem „Talk aus Waghäusel“ zu lauschen.
Erfahrungsgemäß werden seine Sendungen gerne auch beim Autofahren und beim Spazierengehen gehört. Wenn sich jemand dafür interessiert, bleibt er für die ganze Zeit „hängen“, von der ersten bis zur letzten Minute: Was für die ausgezeichnete redaktionelle Arbeit spricht. Steffen Hoffner macht die Talks, wie er sagt, aus Liebhaberei. Manchmal allein, manchmal mit dem erfahrenen Artur J. Hofmann.
Über sich, ihre Arbeit und ihr Hobby dürfen Privatpersonen oder Vereinsvertreter, Autoren und Lokalgrößen berichten: Jeder, der etwas Besonderes und Beeindruckendes zu erzählen hat. Das Thema Parteipolitik wird vermieden.
Begonnen hat er mit seinen Talks 2021, als die Corona-Pandemie erfinderisch machte und bei ihm zu der neuen Idee führte. Zunächst gab es 14 You-Tube-Sendungen „Waghäusel Talk“ als Filmaufnahmen in der Eremitage. Doch der damit verbundene Aufwand ließ sich auf Dauer zeitlich nicht mehr stemmen. So entstand die Idee zu einem Podcast. Und da sind 125 an der Zahl zusammengekommen. In Längen zwischen 15 und 55 Minuten.
Bei sich zuhause hat der Produzent ein professionelles Studio eingerichtet. „Mein Anspruch ist, auch Professionalität zu bieten.“ Beim Rückblick erwähnt er sein erstes Interview mit Michael Heiler zum Thema „Ist Trüffel-Fieber ansteckend?“ Dann kam das Gespräch über das „Größte Weihrauchfass der Welt“ zustande. Ihre Jakobsweg-Geschichte ließ er Andrea Ichmann aus Wiesental schildern. Zu Gast war vor kurzem der Landrat höchstpersönlich.
Der 51jährige Waghäuseler ist seit 32 Jahren ein begnadeter Musiker, spielt drei Instrumente, tritt als Sänger auf, glänzt als Komponist – neben seiner Tätigkeit als Podcaster. Immer wieder bezeichnet er sich als Musiker mit Herz und Seele. „Meine Musik erzählt Geschichten, die direkt ins Herz gehen.“
Wer Interesse hat: Sein nächstes stets gefragtes und begehrtes „Wohnzimmerkonzert“ ist am Samstag, 7. März, im Frohsinnheim Kirrlach.
Autor:Werner Schmidhuber aus Waghäusel |
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