Bombenangriff

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Lokales
Originale Bildbeschreibung des Fotografen:
Totalfliegerbeschädigte Häuser in der Zeppelinstraße.
Die fotografische Aufnahme ist im Juli 1948 gemacht, gut drei Jahre nach dem Fliegerangriff am 1. Februar 1945. Die beiden Häuser, die auf dem Bilde rechts zu sehen sind, waren völlig zertrümmert. Das wiederaufgebaute Haus, Zeppelinstraße 16, gehörte ursprünglich der Baugenossenschaft, heute ist es Eigentum von Fritz Gräf. Das zweite Haus, der Baugenossenschaft bzw. der Gemeinde gehörig, wird gegenwärtig ebenfalls aufgebaut, dürfte bis Ende des Jahres unter Dach und Fach sein, In ihm wohnt Gustav Haag, der zweite Bürgermeister. In Angriff genommen wird auch das danebenstehende Doppelhaus (Baugenossenschaft), das im nächsten Jahre bezugsfertig werden dürfte. Das darf gesagt werden, weil nach der Währungsumstellung weit mehr Baumaterialien als vorher zu erhalten sind. Die folgenden Hauser sind ebenfalls gemeindeeigene Häuser, die schwer beschädigt waren, aber bereits wieder bewohnbar gemacht werden konnten. Auf dem Bild links, Ecke Zeppelin-und Richthofenstraße (letztere wurde in Edisonstraße umgetauft) sind die Trümmer des Hauses von Naumer Ferdinand, ein Bruder des Tierarztes Dr. Naumer, zu sehen. Es ist totalfliegerbeschädigt und wird höchstwahrscheinlich vorerst nicht wieder aufgebaut werden. Daneben, in der Zeppelinstraße befindet sich das Haus von Rief Ludwig, das bis auf den Keller in Trümmer lag und aufgebaut wird. Das diesem folgende gehörte dem verstorbenen Karl Riegel, jetzt dem Anilinarbeiter Emil Weasa. Dass die Nachbarhäuser in weitem Umkreis ebenfalls durch den Bombeneinschlag schwer beschädigt waren, sei nebenbei bemerkt. Ganz ohne Kriegsschäden blieb fast kein einziges Haus in der Gemeinde Mutterstadt. | Foto: Bildarchiv Gemeinde Mutterstadt
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