BriMel unterwegs
Offene Rock/Pop-Bühne mit „MoDeJam“
- Die drei Macher: Roland Moschel, Claudia und Ehemann Volker Degen von MoDeJam
- Foto: Brigitte Melder
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Schifferstadt. Der Abend am 7. Mai war mit Musik und Emotionen gefüllt. Trat man in die Musikschule von Claudia Degen in der Rudolf-Diesel-Straße 10 ein fühlte man sich herzlich willkommen und staunte, wie viele bekannte Musikerinnen und Musiker sich hier eingefunden hatten. In dem Raum befanden sich ca. 20 locker agierende Akteure und Gäste. Die Instrumente werden für Gäste ausgeliehen, die keine dabeihaben, ansonsten bringt jeder sein eigenes vertrautes Instrument mit. Gitarren können von jedem benutzt werden und die Setliste entwickelt sich über den Abend durch die einzelnen Interpreten, die ihre Rock/Pop-Wünsche in eine aushängende Liste eintragen, also alles recht spontan und unvorbereitet. Mit sehr viel Flexibilität kann jeder mitmachen der Lust hat. „MoDeJam“ wurde vor 3 Jahren von Claudia Degen, Volker Degen und Roland Moschel ins Leben gerufen, daher auch der sich daraus zusammensetzende Name. Die sechs Mal im Jahr stattfindenden Sessions sind immer gut besucht und einmal im Jahr gibt es zum Jahresende hin eine große Session.
Heute waren außer den drei Gastgebern folgende Musikerinnen und Musiker am Start: Günther „Günni“ Weinerth, Heidrun Engler, Jörg Alles, Dietmar Ingenhaag, Manfred Hauer, Thomas Klohr, Michael Klee, Ivo Weinfurther, Frank Wien, Matthias Groél, Christian Jotter und an der Technik Fabian Puskas
Mit Hilfe der auf einem Monitor angezeigten Noten konnten die Gastmusiker auch gut ins Spiel finden. „Lucky man“ wurde gesanglich unterstützt von Heidrun Engler und Matthias Groél. Bei dem Stück „Forget about me“ hatte Thomas Klee seinen Auftritt. Bis jetzt hatte Jörg Alles, der eigentlich Gitarre spielt, die Drumsticks in den Händen gehalten und wechselte dann aber im Laufe des Abends noch mit Ivo Weinfurter, und den Schlagzeugern Frank Wien und Christian Jotter ab.
Günther Weinerth betritt parallel zu „MoDeJam“ noch im Neustadter Mehrgenerationenhaus in der Von-Hartmann-Straße 11 jeden dritten Freitag im Monat so eine offene Bühne. Man merkt bei ihm sowie allen anderen Musikern, dass sie für ihre Musik „brennen“ und nicht genug davon bekommen können. Und dann kommen ja auch noch die gebuchten Auftritte hinzu. Aber hier ging es erstmal weiter „ohne Proben nach oben“. Claudia Degen und Heidrun Engler performten als die beiden einzigen Sängerinnen „Because the night“ von der Patti Smith Group. „Wer kann beim nächsten Stück Gitarre spielen?“ hallte es von Roland Moschel durch den Raum. „Rock’n’roll over the world“ von Status Quo sangen Heidrun Engler und Bernd, wobei sie durch das Publikum Unterstützung fanden. Auf der Bühne ein Keyboard, Schlagzeug, zwei Gitarristen und zwei Sänger, die brachten ordentlich Wumms in die Bude. Thomas Klohr wollte „While my guitar gently weeps“ von The Beatles singen während Günther Weinert und Matthias Groél an den Gitarren begleiteten. Um hineinzufinden spielten sie erstmal für sich den angezeigten Notenablauf ab. Eine Premiere für Roland Moschel, der den Song noch nie gespielt hatte. Fabian Puskas sorgte den ganzen Abend über für den technisch perfekten Ablauf. Erneuter Drummerwechsel durch den frisch hinzugekommenen Christian Jotter aus Haßloch, der sich bei „Mustang Sally“ gleich mit Leib und Seele ins Zeug legte. Mit einem Blumenstrauß an Liedern ging es weiter.
Die nächste Veranstaltung in der Gesangsschule für Rock/Pop wird am 29. Mai um 20 Uhr mit einem „Karaoke-Abend“ sein. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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