Sicher über die Straße: Polizei übt mit Menschen mit Beeinträchtigungen in Schifferstadt
- Beim Verkehrs-Workshop der Polizei Schifferstadt übten 15 Teilnehmer der Ludwigshafener Werkstätten das sichere Überqueren von Straßen. Im Fokus standen Ampeln, Zebrastreifen, Verkehrsinseln und Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit.
- Foto: Polizeidirektion Ludwigshafen
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Schifferstadt. Am Montag, 12. Oktober, und Dienstag, 13. Oktober, haben Polizei und Ludwigshafener Werkstätten in Schifferstadt einen Verkehrs-Workshop für Menschen mit Beeinträchtigungen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das sichere Verhalten als Fußgänger im Straßenverkehr.
15 Teilnehmer erarbeiteten gemeinsam mit den Verkehrssicherheitsberaterinnen Sandra Braun-Zimmermann und Cagla Zöllner das sichere Überqueren der Fahrbahn. Unterstützt wurden die Beamtinnen von der Schifferstadter Bezirksbeamtin Kathrin Schmitt. Wie die Polizeidirektion Ludwigshafen berichtet, ging es dabei um das Überqueren von Straßen mit und ohne Hindernisse, Fußgängerüberwege, Ampeln, Verkehrsinseln sowie bessere Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit.
Am ersten Workshoptag übten die Teilnehmer zunächst auf dem abgesperrten Hof der Einrichtung. Mit Filzstreifen wurde dort eine Straße nachgebildet. Am Dienstag wiederholten sie die Abläufe und wandten das Gelernte anschließend im echten Straßenverkehr an. Dabei griff die Gruppe auch eine konkrete Herausforderung auf: den Weg vom Hauptgebäude zur Betriebsstätte auf der anderen Straßenseite. Die Initiative für das Angebot war von Anne Kurz, Leiterin der Betriebsstätte, ausgegangen. Gruppenleiter Alexander Mai und Betreuer begleiteten die Übungen.
Auch die Arbeit der Polizei interessierte die Teilnehmer. Sie konnten unter anderem ausprobieren, wie sich Handschellen anfühlen, und in einem Polizeibus sitzen. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde sowie eine Warnweste. Diese soll ihre Sichtbarkeit und damit die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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