Großbrand in Neunkirchen inzwischen gelöscht – Ursache weiter unklar
- Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
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Neunkirchen-Wellesweiler. Für Anwohner in Neunkirchen-Wellesweiler gibt es nach dem Großbrand in einem Recyclingbetrieb vorerst Entwarnung: Das Feuer in der Industriehalle ist gelöscht. Drei Menschen wurden nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr Neunkirchen leicht verletzt. Dabei handelt es sich um einen Mitarbeiter des Betriebs und zwei Feuerwehrleute.
Die Nachlöscharbeiten wurden in der Nacht zum 30. Juli beendet. Eine Brandwache mit einem Löschfahrzeug bleibt weiter vor Ort, damit das Feuer nicht erneut aufflammt. Im Laufe des Donnerstags, 30. Juli, sollen Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen. Die Ursache des Feuers und die Höhe des Schadens sind weiter unklar.
Schwierige Löscharbeiten nach mehreren Verpuffungen
Der Brand war am Mittwoch, 29. Juli, gegen Mittag ausgebrochen. Weil Sprüh- und Druckgasflaschen platzten, gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Der Brandort konnte wegen der Verpuffungen zunächst nicht betreten werden.
Wegen der hohen Temperaturen und der trockenen Bodenverhältnisse griff das Feuer nach Polizeiangaben rasch auf angrenzendes Wald- und Wiesengelände über. Zudem breitete es sich in Richtung benachbarter Gebäude aus. Zehn Häuser wurden geräumt. Ein Übergreifen der Flammen auf Wohngebäude oder weitere Firmen konnte verhindert werden.
Warnung wegen starker Rauchentwicklung
Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Anwohner erhielten über die Warn-App Nina eine Gefahrenmeldung wegen der starken Rauchentwicklung. Rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, THW und Energieversorger waren vor Ort im Einsatz. dpa/red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |