Streit um Pacht und Nebenkosten
Schützenclub Hördt weist Vorwürfe zurück

Inzwischen hat Nadja Baumann ihr Restaurant aufgegeben.
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  • hochgeladen von Julia Lutz

Update:  Beim Gerichtstermin konnte keine Einigung zwischen der Klägerin und dem Beklagten bezüglich der Einstweiligen Verfügung getroffen werden. Die Parteien treffen sich am Donnerstag, 26. April, erneut im Amtsgericht Germersheim.

Hördt. Am Mittwoch veröffentlichte der Schützenclub Hördt eine Stellungnahme auf der eigenen Homepage und weist damit ganz klar die Vorwürfe zurück, die Nadja Baumann im Gespräch mit dem Wochenblatt erhoben hat (siehe Bericht).

Nebenrechnung wurde zugestellt

In der Richtigstellung heißt es, die Pächterin habe eine Nebenkostenabrechnung erhalten, das sei durch ein Anwaltschreiben bestätigt.  "Am 30.12.2018 wurde der Schützenclub durch Frau Baumann schriftlich zur Erstellung einer Nebenkostenabrechnung 2017 und 2018 aufgefordert. Allein dem Datum der Aufforderung geschuldet, wurde am 04.01.2019 eine Nebenkostenabrechnung für 2017 erstellt und an Frau Baumann gesandt. Der Eingang dieser Nebenkostenabrechnung wird auch durch ein Anwaltsschreiben von Frau Baumanns Anwalt bestätigt".

Osterschießen wäre möglich gewesen

Der Verein weist daraufhin, dass die Pächterin eine schriftliche Vereinbarung erhalten habe, die eine Bewirtung an Ostern ermöglicht hätte. "Das Angebot wurde durch Frau Baumann in einem persönlichen Schlichtungsgespräch am 03.02.2019 und in einem anwaltlichen Schreiben durch den Vertreter von Frau Baumann abgelehnt", heißt es auf der Homepage. Sechs Personen könnten dies bezeugen. 
Auch zu einem Schlichtungsgespräch am 3. Februar, sei der Verein bereit gewesen. Dieser hätte nach 15 Minuten mit einem Hausverbot für Vorstandmitglieder geendet. "Dieses Hausverbot wurde durch anwaltliches Schreiben durch den Vertreter von Frau Baumann schriftlich bestätigt, um weitere Vorstandsmitglieder ausgeweitet und ein Nutzungsverbot der Toiletten des Schützenhauses gegen alle Mitglieder des Schützenclubs ausgesprochen.  "Damit verblieb dem Schützenclub keine andere Wahl, als das vertraglich vereinbarte Nutzungsrecht der Gastwirtschaft für die vereinbarten Veranstaltungen gerichtlich durchzusetzen. Wo hätten die Mitglieder während den Veranstaltungen auf die Toilette gehen sollen???". 

Unrichtig – Teilweise einbehaltene Pacht

Seit Februar 2019 zahle  Nadja Baumann die vereinbarte Pacht nicht. Gegenüber dem Wochenblatt hatte sie gesagt, sie habe die Pacht teilweise einbehalten. "Gemäß der vertraglichen Vereinbarung folgte hierauf eine fristlose Kündigung zum 11.03.2019 mit Räumungsfrist zum 22.03.2019", informiert der Verein.  Aufgrund der Nichteinhaltung der Frist durch Nadja Baumann erfolgte die Räumungsklage. 

Tote Tiere am Schützenhaus

"Dem Schützenclub sind in 2019 keine toten Tiere bekannt", heißt es auf der Homepage des Vereins. Es habe Anfang des letzten Jahres einen derartigen Vorfall gegeben, allerdings gebe es keine Informationen zum damaligen Vorfall.   "Zu den weiteren Anschuldigungen wird der Schützenclub zur richtigen Zeit Stellung nehmen", schreibt der Verein. Beide Parteien treffen sich am Gründonnerstag, 18. April, vor dem Amtsgericht Germersheim.  jlz

Die komplette Stellungnahme kann hier nachgelesen werden.

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