BriMel unterwegs
Beliebtes Hähnchenfest beim Geflügelzuchtverein
- Ein paar der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer
- Foto: Johann-Peter Melder
- hochgeladen von Brigitte Melder
Dudenhofen. Tagelange Vorbereitung hatten die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins Dudenhofen e.V. 1922 für ihr alljährliches Hähnchenfest, das vom 9. Bis 10. August gefeiert wurde. Wir besuchten das Fest am 9. August. Begonnen hatte es bereits ab 11 Uhr, um 18 Uhr war Fassbieranstich mit Freibier und ab 20 Uhr unterhielt DJ Andi mit Stimmungsmusik das Publikum so gut, dass die Tanzfläche vor seinem Desk gegen 21.30 Uhr voll war.
An die Kinder war auch gedacht worden mit der Benutzung der Kinderhüpfburg und einem Tisch zum Malen. Natürlich konnten auch die einzelnen Parzellen mit zum Teil außergewöhnlichen Hühnersorten bestaunt werden. Platz für die Gäste befand sich entlang des Ganges direkt in der Nachbarschaft zu den Parzellen mitten in der Natur. Natürlich standen knusprige Grillhähnchen zum Verzehr auf der Karte, aber keine Angst, es waren keine vom Geflügelzuchtverein. Die 500 Hähnchen lieferte Jowi Frittes aus Ludwigshafen. Alternativen gab es außerdem mit selbstgemachten Wurstsalat, Chicken-Nuggets und Kuchenspenden.
Das Fest war top besucht und auch der Botschafter des Kinderhospiz Sterntaler e.V. und Gründer der Riding Santas Patrick Kuntz war hier mit Freunden. Mit der legendären Harley Davidson war aber nur einer hier. Richard Lehr vom Geflügelzuchtverein ist ebenfalls ein „Santaclaus“ und hatte seine Kumpels zu diesem Fest eingeladen. So erfuhr ich aus erster Hand, dass die Riding Santas dieses Jahr wieder mit ihren knatternden Harleys in Böhl-Iggelheim am 6. Dezember Halt machen werden, und zwar an der neu gebauten Seniorenresidenz neben dem Lidl in Iggelheim. Na, das sind doch erfreuliche News!!!!!
Weniger erfreulich ist der Kükenverlust, den die im Verein tätige Julia Feyerabend erstmal verkraften muss. Sie hatte eine Urlausvertretung für ihre Hühner inklusive Küken, von denen nun 30 Küken der Sorten Zwerg Bielefelder, Zwerg Wyandotten, Zwerg Lachshühner und gesperberte Bartzwerge fehlen. Sie liebt ihre Tiere und muss darüber erst einmal hinwegkommen.
In einem Gespräch mit Vitali Zimmermann, dem 1. Vorsitzenden des Geflügelzuchtvereins, erfuhr ich, dass das geplante Feuerwerk wegen der Brandgefahr abgesagt werden musste. Hatte es doch gerade am Morgen im Hasslocher Wald einen größeren Brand gegeben. Das Feuerwerk wird ja nicht schlecht und so können sie es vielleicht im nächsten Jahr einsetzen. Sie müssen hierfür in der Kategorie 2 immer einen Antrag stellen und entschlossen sich kurzerhand für ein Tischfeuerwerk mit Wunderkerzen. Dies hatte sogar einen Touch von Romantik und jeder Gast konnte eine Wunderkerze zünden und erhellte nicht nur die Location, sondern auch die Gesichter, auch das des DJs, der sich freute, dass seine Musik anscheinend gefiel und die Tänzerinnen eifrig das Tanzbein schwangen. Punkt 21.40 Uhr legte er das Lied „Wenn die Wunderkerzen brennen“ von Jürgen Drews auf und es wurde dunkel bei „Hulapalu“ von Andreas Gabalier.
Der Geflügelzuchtverein hat ca. 65 Mitglieder, der an diesem Wochenende von 18 ehrenamtlichen freiwilligen Helfern und Helferinnen unterstützt wurde. Vitali Zimmermann ist seit 2009 Mitglied beim Verein und seit 2012 erster Vorstand. Er erzählte, dass der Verein bemüht ist, die Vielfalt der Hühnerrassen zu erhalten. In den Parzellen hat jeder Besitzer verschiedene Rassen, denn das Erbgut soll für die Nachwelt erhalten bleiben. (mel).
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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