BriMel unterwegs
„Ahs und Ohs“ bei der Vernissage „Die Augen des Waldes“
- Gruppenbild: Ein Künstler und viele Künstlerinnen
- Foto: Sandra Münzenberger
- hochgeladen von Brigitte Melder
Dudenhofen. Am 3. Mai war es soweit und Johann-Peter Melder zeigte in der Senioren-Residenz Dudenhofen, Speyerer Straße 4, dem Publikum das erste Mal seine neuen Gemälde mit dem Ausstellungstitel „ Die Augen des Waldes.
Die vielfältigen, teils großformatigen Bilder (100 x 75 cm), gemalt in unterschiedlichen Techniken (Aquarell, Öl, Acryl auf Leinwand) können im weitläufigen Flur und im großen Speiseraum der Residenz betrachtet werden. Insgesamt werden noch bis Ende Juni 32 Arbeiten ausgestellt. Christina Lehmann, die Betreuungsdienstleitende des Hauses eröffnete die Vernissage und verwies dabei auf die lange Ausstellungstradition der Senioren-Residenz, die vor 22 Jahren eröffnet wurde. Bereits einen Monat nachdem sie vor 6 Jahren die Leitung des Betreuungsdienstes übernommen hatte fand die erste Vernissage in den Räumlichkeiten statt. Sie wies darauf hin, dass sie auch in der Zukunft weitere Ausstellungen durchführen möchten. Nach der Begrüßung der Besucher und einem herzlichen Applaus übergab sie das Wort an den Künstler Johann-Peter Melder.
Basis seiner Malerei, die er nach dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit als Chemiker deutlich intensivierte, ist die große Leidenschaft für die Landschaftsfotografie. Nach seinen Worten wurde dadurch nicht nur der Blick für die Schönheit der Natur, sondern auch das Bewusstsein für deren rücksichtslose Ausbeutung geschärft. Seine neuen großformatigen Bilder zeigen in expressiven Farben gemalte Berg- und Waldlandschaften, in die Augen und auch ganze Gesichter eingearbeitet sind. Was hat ihn angetrieben bei der Gestaltung der Bilder? „Wir müssen begreifen, dass wir nicht alleine auf dieser Welt sind, sondern nur ein Teil des Ganzen. Der Idee, Augen und Gesichter als Symbol für den menschlichen Teil „des Ganzen“ zu verwenden, ist durch Bilder des Pfälzer Malers Ernst Kaeshammer als Pate entstanden. Das Projekt ist noch nicht vollständig abgeschlossen und in den kommenden Monaten sollen noch weitere Arbeiten zu diesem Thema realisiert werden.
Neben den Ölgemälden zum Thema „Die Augen des Waldes“ sind im Flur des Hauses noch ältere Arbeiten zu sehen. Sie geben Einblick in die Entwicklung seiner Malerei, beginnend mit aquarellierten Stillleben, kubistischen Stadtbildern und abstrakten Landschaftsbildern.
Insgesamt war es eine gut besuchte Veranstaltung mit Besuchern sowohl aus der Seniorenresidenz als auch aus der Region. Besonders gefreut hat er sich über den Besuch einer Gruppe vom Künstlertreff des Kreativhauses h6 in Böhl-Iggelheim. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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