„Gregorianic meets Pop“ in Rodalben – Wobla verlost Karten
Das Lob Gottes durchbricht die Klostermauern

„The GregorianVoices“ gastieren am 30. April in Rodalben. Das Wochenblatt verlost Eintrittskarten für das Konzert.  Foto: ps
  • „The GregorianVoices“ gastieren am 30. April in Rodalben. Das Wochenblatt verlost Eintrittskarten für das Konzert. Foto: ps
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von andrea katharina kling-kimmle

Rodalben. „Ave Maria“: Wenn „Abba“ auf die Muttergottes trifft und liturgische Gesänge im Kontext zu „Knocking On Heaven’s Door“ von Bob Dylan steht, dann durchbricht die Musik Klostermauern. Mit diesem Erfolgsrezept treten „The Gregorian Voices“ im Rahmen ihrer Frühjahrstournee am 30. April, 19.30 Uhr, in der St. Josef Kirche in Rodalben auf. Für das Konzert verlost das Wochenblatt Pirmasens 5 x 2 Eintrittskarten.

„Hallelujah“, das gesungene Lob Gottes hatte im klösterlichen Leben des Mittelalters Priorität. Die gregorianischen Choräle erklangen nicht nur am Tag, sondern auch in den dunklen Nachtstunden. Ihre beruhigende, für manche sogar heilsame Wirkung, erfährt heute das Publikum hautnah bei den Konzerten von Chören wie „The Gregorian Voices“, die den mittelalterlichen Sakralgesängen ein Comeback bescheren. Die Kraft der alten Melodien und die vokalreiche lateinische Sprache geben den Liedern ihre eigene Mystik. Hinzu kommt die stimmliche Virtuosität des Oktetts, dessen Mitglieder auch als Solisten überzeugen.
Doch das Ensemble hat sich nicht nur Chorälen wie „Salve Regina“ und Liedern der Renaissance verschrieben, sondern schafft auch den Sprung in die Popmusik. Legendäre Songs wie „Imagine“ von John Lennon oder „I am Sailing“ von Rod Stewart bringen ganz neue Akzente in die Konzerte. Eine Achterbahn der Gefühle wollen „The Gregorian Voices“ ihrem Publikum bieten, damit am Schluss alle einer Meinung sind: „Thank you fort he Music“, wie ein treffender Song von ABBA heißt.
Die erste Hälfte des Konzertes am 30. April in der St. Josefs Kirche in Rodalben besteht aus klassisch gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen und Liedern der Renaissance und des Barock, die in lateinischer Sprache vorgetragen werden. Neben dem „Ave Maria“ und dem „Ave Maris Stella“ wird dem Publikum das Kyrie „Missa Orbis Factor“ geboten. Es folgen unter anderem Werke von Ioan Kukusel sowie „Cantate Domino“ von Heinrich Schütz und „Domine Dominus noster“ von Geminiano Giacomelli. Das zeitgemäße moderne „Pie Jesu“ aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber , das 1986 den Grammy Award für die beste klassische zeitgenössische Komposition gewann, wird ebenfalls zu hören sein.
Im zweiten Teil demonstrieren die acht Künstler, wie englischsprachige Popsongs in einer gregorianischen Adaption klingen. Auch hier elektrisieren sie durch ihr beachtliches Stimmpotenzial und zaubern Gänsehautatmosphäre in jeden Kirchenraum. Neben Leonhard Cohens „Hallelujah“ werden unter anderem „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel sowie „Ameno“ von ERA und Rod Stewards „I’m Sailing“ interpretiert.
Karten für die Veranstaltung gibt es im Vorverkauf in Rodalben in der Buchhandlung Leseratte Hobbytique, der katholischen Pfarrei Maria Königin, im Reisebüro Satter und bei Schreibwaren Faust. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 22,90 und an der Abendkasse 25 Euro.
Einlass und Restkarten ab 18.30 Uhr. ak

Verlosung: Das Wochenblatt verlost 5 x 2 Karten. Teilnahme unter red-pir@suewe.de, Stichwort: „Gregorian Voices“. Einsendeschluss ist der 5. April, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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