MontanaBlack schaut bei Max Reis hinter die Kulissen des ADAC GT Masters
- Max Reis (rechts) begrüßt Star-Streamer MontanaBlack beim ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort. Der Besuch des Internet-Stars sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit für die Rennserie und gewährte Millionen Zuschauern Einblicke hinter die Kulissen des Motorsports.
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Der bekannte Streamer besucht den Ramsteiner Rennfahrer in Zandvoort und gewährt Millionen Zuschauern Einblicke in die Welt des Motorsports. Sportlich sammelt Reis weitere wichtige Meisterschaftspunkte.
Von Erik Stegner
Zandvoort/Ramstein. Besuch aus der Streaming-Welt beim ADAC GT Masters: Star-Streamer MontanaBlack hat auf Einladung von Rennfahrer Max Reis das Rennwochenende im niederländischen Zandvoort besucht. Der Internet-Star, der allein auf Twitch sechs Millionen Menschen erreicht, blickte hinter die Kulissen der Rennserie und verfolgte das Samstagsrennen direkt aus der Box des Haupt Racing Teams. Für den 19-jährigen Ramsteiner war der Besuch ein besonderes Erlebnis – und zugleich Werbung für den Motorsport vor einem riesigen Publikum.
- Der Ford Mustang GT3 von Max Reis und Emil Gjerdrum beim Boxenstopp in Zandvoort. Der Besuch von MontanaBlack ermöglichte Millionen Zuschauern seltene Einblicke in die Arbeit eines professionellen Rennteams.
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Spontane Einladung an den Streaming-Star
Die Idee entstand kurzfristig. Als Max Reis bemerkte, dass sich MontanaBlack gerade in Amsterdam aufhielt, nahm er Kontakt zu ihm auf und lud ihn an die Rennstrecke ein. Der Streamer sagte spontan zu und machte sich auf den Weg nach Zandvoort. Dort erhielt er exklusive Einblicke in den Rennalltag eines GT3-Teams. Über seinen Livestream nahm er seine Zuschauer mit in die Boxengasse und zeigte Bereiche, die Fans normalerweise nicht zu Gesicht bekommen. Das Echo fiel laut Reis durchweg positiv aus. „Ich habe mich sehr gefreut, dass Monte meiner Einladung gefolgt und zum ADAC GT Masters nach Zandvoort gekommen ist“, sagte der Ramsteiner. „Er fand es richtig cool, weil er bis dahin keine wirkliche Vorstellung hatte, wie es hinter den Kulissen so abläuft. Auch die Zuschauer im Stream waren begeistert.“
Millionenpublikum erlebt Motorsport hautnah
Der Besuch sorgte nicht nur für Aufmerksamkeit rund um Max Reis und sein Team, sondern auch für zusätzliche Reichweite für das ADAC GT Masters. Viele Zuschauer verfolgten erstmals, wie ein professionelles Rennwochenende abseits der eigentlichen Rennen funktioniert – von der Arbeit der Mechaniker bis zur Vorbereitung der Fahrer. Für Reis war genau das ein wichtiger Aspekt des Besuchs. Motorsport erreiche über solche Formate Menschen, die sich sonst kaum mit Rennserien beschäftigen würden.
- Max Reis und sein Teamkollege Emil Gjerdrum sammelten beim ADAC GT Masters in Zandvoort weitere Meisterschaftspunkte. Im Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams belegte das Duo die Plätze zwölf und elf.
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Schwieriges Wochenende auf dem Dünenkurs
Sportlich wartete auf Reis und seinen norwegischen Teamkollegen Emil Gjerdrum eine anspruchsvolle Aufgabe. Ohne vorherigen Testtag und mit einem Teamkollegen, der erstmals mit dem Ford Mustang GT3 in Zandvoort unterwegs war, gestaltete sich die Vorbereitung schwierig. Im Samstagsrennen kämpfte sich Reis nach der Fahrerübergabe von Rang 14 bis auf Platz zwölf nach vorne. Weniger als drei Zehntelsekunden fehlten am Ende auf die nächste Position. Am Sonntag startete der Ramsteiner von Platz zwölf und zeigte eine starke Anfangsphase. Mit mehreren sehenswerten Überholmanövern arbeitete er sich schnell bis auf Rang neun vor. Nach der Übergabe an Gjerdrum und einer späteren Safety-Car-Phase fiel das Duo etwas zurück, brachte den Ford Mustang GT3 aber auf Gesamtrang elf ins Ziel.
Lausitzring und 24 Stunden von Spa warten
Nach vier Wertungsläufen der Saison liegt Max Reis mit 21 Punkten auf Platz elf der Fahrerwertung. Die nächsten Meisterschaftsläufe stehen vom 19. bis 21. Juni auf dem Lausitzring an. Besonders freut sich der Ramsteiner auf die Rückkehr nach Brandenburg. Dort gelang ihm in der vergangenen Saison ein Podestplatz. Direkt danach folgt der nächste Höhepunkt seiner Karriere: Für HRT Ford Racing wird Reis erstmals bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Spa an den Start gehen – dem größten GT3-Rennen der Welt. „Im Rennen selbst war ich eines der schnellsten Autos. Es wären sicher noch zwei oder drei Positionen mehr möglich gewesen, aber ich wollte keine unnötigen Risiken eingehen“, sagte Reis. „Der Fokus liegt jetzt auf dem Lausitzring. Dort habe ich gute Erinnerungen und freue mich auf die nächsten Rennen.“
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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