So will Hütschenhausen seinen Gemeindewald hitzefester machen
- Im Marschberg setzt Hütschenhausen auf Aufforstung, sichere Straßenränder und mehr Wasserrückhalt im Wald.
- Foto: Ortsgemeinde Hütschenhausen
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Hütschenhausen. Im Marschberg zeigt sich, wie stark Hitze und Trockenheit dem Wald zusetzen. Gleichzeitig laufen dort Aufforstung, Holzeinschlag und neue Schutzmaßnahmen, mit denen die Ortsgemeinde ihren Gemeindewald widerstandsfähiger machen will. Beim öffentlichen Waldbegang erhielt der Gemeinderat nach Angaben der Ortsgemeinde Hütschenhausen einen Einblick in die aktuelle Entwicklung des rund 121,5 Hektar großen Gemeindewalds. Revierförsterin Jessica Schäfer stellte vor Ort die Aufforstungsfläche vor, die nach dem Borkenkäferbefall seit 2021 wieder aufgeforstet wird.
Zugleich ging es um den diesjährigen Holzeinschlag. Er soll den Wald Schritt für Schritt in einen widerstandsfähigen Mischwald umbauen. Der Marschberg erfüllt dabei nach Angaben der Ortsgemeinde mehrere Aufgaben zugleich. Er dient als Erholungsraum, Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als Wasser- und Klimaschützer.
Mehr Sicherheitsmaßnahmen an Straßen nötig
Wegen der anhaltenden Hitze braucht es laut Ortsgemeinde inzwischen umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen an Waldabschnitten entlang von Straßen. Dort gilt die doppelte Baumlänge als Sicherheitsabstand. Innerhalb dieses Bereichs müssen alle Bäume entfernt werden, deren Standfestigkeit gefährdet ist.
Besonders betroffen sind kleinere Waldparzellen und Straßenränder. Die Ortsgemeinde teilt mit, dass Revierförsterin Jessica Schäfer gemeinsam mit Ortsbürgermeister Achim Wätzold zeitnah eine Förderung für diese Maßnahmen auf den Weg gebracht hat. Auch beim Umgang mit Regenwasser plant die Gemeinde weitere Schritte. Künftig sollen an Wegen gezielt Mulden zur Wasserführung entstehen. So soll mehr Wasser im Wald bleiben, statt ungenutzt abzufließen. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |