40 Grad im Zeltlager: Warum 60 Ramsteiner umplanen mussten
- Zeltlager in Saarburg: Rund 60 Kinder und Jugendliche aus Ramstein-Miesenbach waren eine Woche auf einem Gelände am Stadtrand unterwegs.
- Foto: Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach
Ramstein-Miesenbach. Wenn im Sommerlager plötzlich fast 40 Grad erreicht werden, entscheidet oft ein Programmpunkt darüber, ob die Woche für Kinder und Jugendliche entspannt bleibt: Rund 60 Teilnehmende aus Ramstein-Miesenbach haben ihr Zeltlager in Saarburg kurzerhand umgestellt – und damit die heißen Tage gut überstanden.
Wie die Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach berichtet, war das traditionelle Zeltlager der katholischen Pfarrgemeinde Ramstein erstmals auf dem Gelände am Rand von Saarburg zu Gast. Eine Vorhut mit Betreuern reiste bereits am Freitagabend an, baute die Zelte auf und richtete das Lager ein. Als das Thermometer an den folgenden Tagen auf fast 40 Grad stieg, setzte das Team am Sonntag statt des ursprünglichen Plans einen Schwimmbadbesuch an. Am Montag holte die Gruppe das Programm in anderer Form nach: Bei einem rund zweistündigen Spaziergang durch Saarburg gab es eine fachkundige Fremdenführung.
Von Kanutour bis Lagerfeuer: Das stand auf dem Wochenplan
Weitere Stationen waren laut Verbandsgemeinde eine Tageswanderung zur Sommerrodelbahn sowie ein Geländespiel mit Dorfrallye. Bei der Kanutour auf der Saar blieben nicht alle Teilnehmenden trocken, und bei einer „Reise um die Welt“ mit sieben Länderstationen lösten die Gruppen verschiedene Aufgaben. Zum festen Ablauf gehörten außerdem Spiele, Sportturniere und Kreativangebote, eine Morgenrunde sowie ein Grillabend mit Karaoke. Einen besonderen Programmpunkt bildete der Lagergottesdienst mit Pater Pious Oroplackal, der eigens aus Ramstein anreiste.
Abends traf man sich am Lagerfeuer: Dort spielten die Gitarrenspieler um Meister Tobias „im Schatten des „Hotel Wutz““. Der zweistöckige Unterstand am Lagerfeuer mit Strohlager im Erdgeschoß entstand durch Meister Dominik und Gehilfe Paul; das Team feierte dazu ein Richtfest. Vor allem die jüngsten Lagerteilnehmer nutzten den Unterstand laut Bericht besonders eifrig. Um die Verpflegung kümmerten sich Simone und Thomas; Betreuer und Teilnehmende halfen beim Zubereiten und Abwasch mit. Kleinere und größere Schnittwunden versorgte das Lager oder ein Arzt nähte sie, „Stiche und Schrammen“ ließen den Pflasterbedarf „auf nein neues Rekordhoch“ steigen. Größere Verletzungen blieben aber aus – und am Ende stand eine „harmonische Lagergemeinschaft“. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.