Anti-Atom-Initiative und BUND laden ein
"Abschaltfeier" beim Kernkraftwerk

Weithin sichtbar: die Kühltürme des Kernkraftwerkes in Philippsburg
  • Weithin sichtbar: die Kühltürme des Kernkraftwerkes in Philippsburg
  • Foto: Bauer
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Philippsburg. KKP 2 wird zum Jahresende abgeschaltet. Grund zu feiern, finden Anti-Atom-Initiative Karlsruhe und BUND-Regionalverband Mittlerer Oberrhein und laden zur "Abschaltfeier". "Nachdem wir 30 Jahre lang oft vor dem Atomkraftwerk Philippsburg demonstriert haben, werden wir die endgültige Abschaltung des letzten badischen Atomreaktors auch hier ´feiern´", heißt es in einer Pressemitteilung der beiden Organisationen.

Am Sonntag, 29. Dezember, trifft man sich um 12 Uhr beim Haupteingang des Kernkrafwerkes. Zusammen mit möglichst vielen Menschen, die sich für eine regenerative Energiewelt ohne Atom- und Kohlekraft einsetzen,  wollen die Organisatoren um 12 Uhr noch eine symbolische Abschiedsmahnwache gestalten.

Freude sei angesagt, weil die Gefahr eines Super-Gau durch KKP 2 nun der Vergangenheit angehöre, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Organisatoren sind "auch ein wenig stolz auf den Beitrag von uns vielen Menschen in und um Philippsburg, die über Jahrzehnte bis zum heutigen Tag auf dieses Aus der Atomkraft in unserer Region hingearbeitet haben".

Den "historischen Moment" wolle man jedoch nicht nur begehen, um die eigene Freude zu teilen, sondern auch um die noch ungelösten Probleme des Abrisses der Atomanlagen und des Atommülls ins Gedächtnis zu rufen.  Mitglieder der Anti-Atom-Initiative-Karlsruhe und des BUND kündigen an, janusköpfige Masken tragen zu wollen,  die darauf hinweisen sollen, dass 62 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll in einem unsicheren Zwischenlager noch lange Zeit vor Ort verbleiben werden. ps

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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