„Geschenke erhalten die Freundschaft“
KAB Oberhausen-Rheinhausen besuchte die Senioren in St. Klara

Oberhausen-Rheinhausen (ber). Da freuen sich jedes Mal die älteren Leute, wenn die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) zu Besuch kommt, denn die Abordnung des Ortsverbandes bringt auch jedes Mal ein Geschenk mit. War es im vergangenen Jahr etwa eine schöne Sitzbank, so gab es nunmehr zwei Körbe voller Kosmetika mit dem Hinweis: „Geschenke erhalten die Freundschaft.“ Die gute Verbindung besteht seit der Eröffnung der Einrichtung im März 2006.
Zum Kaffeenachmittag im vertrauten Speisesaal, den Roland Tischmeyer musikalisch gestaltete und dabei sein Publikum zum fleißigen Mitsingen animierte, erschien eine KAB-Gruppe und übergab zwei Körbe mit Bade- und Duschmitteln. „Super, das können wir immer gut gebrauchen“, meinte dazu eine etwa 90-Jährige.
Das Haus St. Klara bietet Platz für 72 Senioren. 2006 hatte der Caritasverband Bruchsal das Heim als, wie es hieß, „offene Einrichtung für Menschen aller Konfessionen und kultureller Hintergründe“ eröffnet und das bislang so beibehalten. KAB-Vorsitzende Monika Becker und ihr Team betonten, dass sie die Senioreneinrichtung immer wieder gerne und auch regelmäßig unterstützen.
„Wir sind der KAB dankbar, dass sie an uns denkt“, versicherten die St.-Klara-Mitarbeiterinnen, die bei der Verteilung an die Senioren halfen, so Alexandra Fried, Helena Bernhard, Dagmar Hambsch, Evelyne Herrmann und Sieglinde Blattner. Zu den KAB-Vertretern gehörten Monika Becker, Hildegard Sendtner, Rosemarie Pöschel und Renate Weser.
Auf Wunsch stellte die Ehrenvorsitzende Becker, die 43 Jahre lang an der Spitze stand, die KAB vor, erinnerte daran, wie sich die KAB Oberhausen in den 70er Jahren für den Erhalt der Arbeitsplätze bei WISI in Oberhausen und bei Siemens in Bruchsal eingesetzt hatte.
Monika Becker und ihre KAB waren von Anfang an mit dabei, als das Seniorenheim und die heilpädagogischen Wohn- und Arbeitsstätten gebaut wurden. Zu den vielen KAB-Aktivitäten gehören die regelmäßigen „Feste für Behinderte und Nichtbehinderte“ und die Treffs und Ausflüge mit den psychisch Kranken vom „Club 74“ der Caritas.
1958 war in Oberhausen die Katholische Arbeitnehmerbewegung als „Katholisches Werkvolk“ gegründet worden.

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