Die Mutterstadter Geeßesitzung 2019
Hohes Gangsteraufkommen bei den Geeßtreiwern

Die Garden des MCV Die Geeßtreiwer
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  • Die Garden des MCV Die Geeßtreiwer
  • Foto: Gemeindeverwaltung Mutterstadt / Michael Hemberger
  • hochgeladen von Michael Hemberger

Die diesjährige Geeßesitzung wurde mit dem Einzug der sehr zahlreichen Huddelschnuddler aus Ludwigshafen mit deren Guggemusik und Songs wie „I will survive“ oder „Walking on sunshine“ lautstark eröffnet.
Die 2. Vorsitzende Monika Poigneé begrüßte neben Bürgermeister Hans-Dieter Schneider alle Ehrengäste mit deren Partnern. Die Mutterstadter Senatorinnen und Senatoren, Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren, die Vertreter der Presse und natürlich das zahlreiche Publikum. Es folgte der Einzug der Garden, mit musikalischer Untermalung der Huddelschnuddler und schallenden „Ahoi“-Rufen. Die sich gemeinsam auf der Bühne formierten Akteure ergaben ein sehr imposantes Bild.
Bevor das Programm richtig startete wurde der 1. Vorsitzende Heribert Magin für 44 aktive Jahre im Karneval von Andreas Müss, Bezirksvorsitzender der badisch-pfälzischen Karnevalvereine, mit dem „Goldenen Löwen mit Brillant“ ausgezeichnet und geehrt. Dafür wurde Magin mit stehenden Ovationen von den weit über 200 Gästen gefeiert.
Präsident Norbert Herold begann diesem Abend unter dem Motto „Gangster, Gauner und Spione – mit Schirm, Charme und Melone“ mit einem gesungenen Medley alter Mainzer Fasnachtslieder. Unterstützt wurde er dabei von den extra aus der Haft entlassenen und erstmals wieder aufspielenden Gangster-Band „Midnights“. So sorgte er in gewohnter Weise wieder für eine Super-Stimmung im Saal.
Nach und nach betraten immer wieder abwechselnd die große Gruppe der Geeßehopser, die Jugendgarde sowie die krankheitsbedingt dezimierte Marschtanz Gruppe mit ihren Darbietungen die Bühne.
Erster in der Bütt war „e Landei“ alias Rolf Ehlhard. Ein „alter Hase“ im Geschäft, da er seit 35 Jahren mit neuen Programmen die Menschen unterhält. So kamen diesmal Donald Trump oder ein scheinbar betrunkener Arzt im Krankenhaus „unter die Räder“. Die Dubbeglasbrieder heizten mit „eisgekieltem Grauburgunder“ und dem „Karl vunn Frankenthal“ in gewohnter Manier den Saal auf so dass der folgende Büttenredner, Manfred Baumann – der Mann mit dem Koffer, leichtes Spiel hatte die Stimmung in sein Programm mit einfließen zu lassen. Ob beim Zeitungslesen oder im Skiurlaub – es gab immer was Lustiges zu berichten. So auch über seine hässliche Nachbarin, bei der eingebrochen wurde um die Vorhänge von innen zu schließen. Dies war dem Publikum eine „Rakete“ wert. Der „Obertrottel“ alias Karl Heinz Göttel schwelgte sehr amüsant in alten Erinnerungen. Bürgermeister Hans-Dieter Schneider ließ in seiner Büttenrede die gesamte Geschichte der Gangster, Gauner und Verbrecher von Kain und Abel bis zu den Verbrechern in der heutigen Zeit aufleben. Selbst die „diebischen“ Nachbargemeinden bekamen ihren karnevalistischen Seitenhieb weg. Als Krönung der Darbietung musste der Bürgermeister noch seine Aufgabe vom diesjährigen Neujahrsempfang einlösen. So tanzen er, Ewald Ledig und Norbert Herold den Abschlusstanz des Filmklassikers „The Blues Brothers“.
Der Präsident der Frankenthaler-Fernsehfasnacht Andreas Knecht glänzte als Bauchredner mit dem „Zugvogel“ Gregor. Nachdem das Männerballett des 1.KV Limburgerhof ihr Pokerface von Lady Gaga abgelegt hatte, konnte der Illusionist Ted Louis Faszination der Extraklasse darbieten. Seiltricks, Geldwertwechsel in gekonnter Faltkunst und vieles mehr brachte die Gäste in Erstaunen mit ungläubigem Kopfschütteln. Als letztes betrat der Tal Ötzi Peter Lingenfelder die Bühne. Er präsentierte die großen Hits seines Vorbilds DJ Ötzi. Bevor die „Midnights“ weiterhin zum Tanz aufspielten, wurden die Gäste von Norbert Herold in die weitere närrische Saison mit den zahlreichen Veranstaltungen verabschiedet. Ein rundum gelungener Abend.

Autor:

Michael Hemberger aus Mutterstadt

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