Garten mit vielen Arten
Deutschlands Hobbygärtner lassen es auch mal wuchern

Libellen lassen sich gut an Gewässern beobachten. Wenn es ihnen gefällt, kommen sie auch in den Garten.
  • Libellen lassen sich gut an Gewässern beobachten. Wenn es ihnen gefällt, kommen sie auch in den Garten.
  • Foto: Gabi Loke
  • hochgeladen von Vanessa Sainz

Garten. Englischer Rasen war gestern. Gartenliebhaber in Deutschland sind durchaus willens, auch einmal eine wilde Ecke wachsen zu lassen - ganz im Sinne von Hummeln, Bienen, Marienkäfern und Libellen. Drei Viertel der Gartenbesitzer sind bereit, ihren Rasen seltener zu mähen, wie eine Bausparkassen-Umfrage kürzlich erbrachte. Nur jeder Vierte gab an, sich am Wildwuchs des Nachbarn zu stören. Allerdings tun sich hier die Männer mit 26,4 Prozent schwerer als die Frauen mit 17,7 Prozent. Bei 91 Prozent besteht offenbar große Einigkeit darin, auf chemische Unkrautvernichter zu verzichten. Ebenso einig ist man sich, dass der Garten ein Platz zum Erholen für Familie und Freunde und ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere sein soll. „Die Bereitschaft, etwas für mehr Artenvielfalt zu tun, ist beeindruckend“, resümiert Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen. Er verweist darauf, dass die 6800 Quadratkilometer privat begärtnerte Fläche in Deutschland eine enorme Ressource für vielfältiges Artenleben darstelle. Laut Umfrage wollen 75 Prozent der Hobby-Gärtner stärker auf heimische Arten statt auf Chinagras oder Bambus setzen und Kiesflächen in Grün umwandeln. ps

Autor:

Vanessa Sainz aus Ludwigshafen

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