Telefonbetrüger werden immer dreister: So schützen Sie sich
- Telefonbetrüger werden immer dreister
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Lauterecken-Wolfstein. Telefonbetrug ist längst kein seltenes Delikt mehr – die Täter gehen professionell, skrupellos und mit immer neuen Maschen vor. Besonders ältere Menschen geraten dabei ins Visier krimineller Banden. Ob Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, angebliche Bankmitarbeiter oder die Nachricht einer „neuen Handynummer“ – die Betrüger setzen gezielt auf Angst, Vertrauen und Zeitdruck, um an Geld und Wertsachen zu gelangen. Allein im Jahr 2024 wurden in Rheinland-Pfalz durch sogenannte Schockanrufe und ähnliche Betrugsmaschen mehr als sieben Millionen Euro erbeutet.
Die Polizei rät deshalb zu besonderer Vorsicht: Werden am Telefon oder über Messenger-Dienste Geld, Schmuck oder Überweisungen verlangt, sollten Betroffene sofort misstrauisch werden. Verwandte oder Behörden sollten immer über bekannte Telefonnummern zurückgerufen werden. Wichtig ist außerdem, sich niemals unter Druck setzen zu lassen und keine Wertsachen an Fremde zu übergeben – auch nicht an angebliche Polizisten.
Wer unsicher ist, sollte sich an Angehörige, Nachbarn oder enge Vertraute wenden und im Zweifel sofort den Notruf 110 wählen. Und auch wer bereits Opfer geworden ist, sollte sich nicht schämen: Telefonbetrug kann jeden treffen. Entscheidend ist, die Tat bei der Polizei anzuzeigen, damit neue Betrugsmaschen erkannt und die Täter schneller gefasst werden können.
Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf steht Inge Lütz, Sicherheitsberaterin für Senioren der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein unter Telefon: 015772495212 oder per E-Mail: inge.luetz@vg-lw.de zur Verfügung. anjs
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |
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