Tierretter im Einsatz: Polizei bringt verletzten Specht in Sicherheit
- Ein verletzter Mittelspecht lag zwischen Jettenbach und Rothselberg am Fahrbahnrand. Eine Streifenbesatzung der Polizei brachte den seltenen Vogel in Sicherheit und übergab ihn an den Tierschutzverein Kusel.
- Foto: Polizeiinspektion Lauterecken
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Jettenbach. Am Sonntag, 19. Juli, machten Polizeibeamte während einer Streifenfahrt zwischen Jettenbach und Rothselberg eine ungewöhnliche Entdeckung: Ein verletzter Mittelspecht lag am Fahrbahnrand und konnte offenbar nicht mehr aus eigener Kraft wegfliegen.
Die Streifenbesatzung reagierte sofort, sicherte den Vogel und nahm ihn vorsichtig in Obhut. Anschließend brachten die Einsatzkräfte das Tier zur Dienststelle und versorgten es dort bis zur Übergabe an den Tierschutzverein Kusel, wie die Polizeiinspektion Lauterecken berichtet.
Der Tierschutzverein übernahm den seltenen Specht, um ihn fachgerecht zu untersuchen und medizinisch zu versorgen. Mit etwas Glück kann sich das Tier von seinen Verletzungen erholen und später wieder ausgewildert werden. Der Einsatz zeigt nach Angaben der Polizeiinspektion Lauterecken, dass Polizeiarbeit in besonderen Situationen auch den Schutz von Tieren umfasst.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |