Hertha BSC erzählt Fan-Geschichte aus Berlin
- Hertha BSC hat die Geschichte eines langjährigen Berliner Fans in einer Vereinsserie veröffentlicht.
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Berlin. Hertha BSC hat in einer Vereinsveröffentlichung die Geschichte eines langjährigen Anhängers aus Berlin vorgestellt. Im Mittelpunkt steht Stefan Mangott, der nach Angaben des Clubs seit den 1970er-Jahren regelmäßig ins Olympiastadion geht und den Verein auch in sportlich schwierigen Phasen begleitet hat.
Erste Begegnung mit Hertha in den 1970er-Jahren
Nach Vereinsangaben kam Mangott 1975 erstmals mit Hertha BSC in Kontakt. Auslöser sei ein Sammelheft seiner Schwester gewesen. In der darauffolgenden Saison habe er mit seiner Familie zum ersten Mal ein Spiel im Olympiastadion besucht. Hertha verlor diese Partie gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:1, das Siegtor erzielte Jupp Heynckes.
Seitdem sei Mangott dem Verein eng verbunden geblieben. Heute verhindere nach seinen Angaben vor allem sein Nebenjob als Trainer der B-Jugend beim SC Minerva 93, dass er an jedem Heimspiel teilnehmen kann. Auch bei Auswärtsspielen sei er regelmäßig dabei.
Mitgliedschaft nach dem Abstieg
Den entscheidenden Moment, in dem er sich endgültig an den Verein gebunden fühlte, verortet Mangott laut Hertha BSC rund um den Abstieg 1980. Trotz des sportlichen Rückschlags habe ihn die Mannschaft damals besonders fasziniert. 1982 sei er Mitglied geworden.
Wie der Club weiter berichtet, blieb Mangott Hertha auch in späteren Jahren treu, selbst als der Verein ins Unterhaus und später in den Amateurfußball abrutschte. Ein Austritt aus dem Verein sei für ihn nach eigener Aussage nie infrage gekommen.
Besondere Erinnerungen zwischen Karlsruhe und Berlin
Zu seinen prägenden Fan-Erlebnissen zählt Mangott nach Angaben des Vereins unter anderem die Choreografie in Karlsruhe im vergangenen Jahr. Als sportlich bedeutendsten Moment nennt er den Aufstieg 1997. Damals sei er nach eigener Aussage sogar über den Graben auf den Rasen gesprungen.
Zu seinen Erinnerungen gehört außerdem das Lied „Blau-weiße Hertha“, das für ihn eng mit Stadionbesuchen gemeinsam mit seinem Vater verbunden ist. Nach Siegen hätten sie oft noch auf die Durchsage der anderen Ergebnisse gewartet, während das Lied lief.
Treffen mit einem früheren Lieblingsspieler
Bei einer Saisoneröffnung traf Mangott laut Vereinsbericht auch seinen früheren Lieblingsspieler Ete Beer. Im Gespräch sei es unter anderem um ein Europapokalspiel gegen Dukla Prag gegangen. Hertha habe das Rückspiel damals überraschend mit 2:1 gewonnen, nachdem Dukla Prag zuvor Stuttgart mit 4:0 ausgeschaltet hatte.
Im aktuellen Kader freut sich Mangott nach Vereinsangaben besonders über Spieler aus dem eigenen Nachwuchs wie Linus Gechter und Márton Dárdai.
Werte des Vereins und Teilnahme am Teamfoto
Mangott hebt in der Veröffentlichung vor allem Vielfalt und Toleranz als wichtige Werte des Vereins hervor. Diese Haltung verbinde er auch mit seiner Arbeit als Jugendtrainer in Berlin.
Außerdem war er eines von sechs Mitgliedern, die beim offiziellen Fotoshooting des Teams dabei sein durften. Nach Angaben von Hertha BSC wurde er dabei empfangen, betreut und zum Trainingsplatz begleitet, wo die Teilnehmer die Profis abklatschen konnten.
Die Fan-Serie des Vereins läuft gemeinsam mit der Sparda-Bank Berlin. Wer die eigene Hertha-Geschichte teilen möchte, kann sich laut Club unter online-redaktion@herthabsc.de melden.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |