Einbürgerungsfeier in Landau: Urkunden für 35 Frauen, Männer und Kinder
- Sind jetzt Deutsche: Bei einer Feierstunde im historischen Empfangssaal des Landauer Rathauses erhielten jetzt 35 Frauen, Männer und Kinder die deutsche Staatsbürgerschaft
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Landau. Im historischen Empfangssaal des Landauer Rathauses haben 35 Frauen, Männer und Kinder die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Bürgermeister Lukas Hartmann überreichte die Einbürgerungsurkunden in Vertretung für Oberbürgermeister Dominik Geißler.
Die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus 19 Herkunftsländern. Fünf Personen kommen aus Syrien und fünf aus der Türkei. Jeweils drei Personen stammen aus Ägypten und Libyen. Jeweils zwei kommen aus Indien, Kosovo/Serbien und Somalia. Jeweils eine Person stammt aus Albanien, den USA, Armenien, der Dominikanischen Republik, dem Iran, Nigeria, Nordmazedonien, Rumänien, der Russischen Föderation und der Ukraine.
Was für eine Einbürgerung gilt
Die Stadt Landau richtet nach eigenen Angaben mehrmals im Jahr Einbürgerungsfeiern aus. Sie würdigen einen wichtigen Schritt für Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland gefunden haben und dauerhaft Teil der Gesellschaft sein möchten.
Eingebürgert werden kann, wer unter anderem seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt und ausreichende Deutschkenntnisse nachweist. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, behalten Eingebürgerte ihre bisherige Staatsangehörigkeit, sofern das Recht des Herkunftsstaates nicht automatisch den Verlust dieser Staatsangehörigkeit vorsieht. In vielen Fällen führt das nach der Einbürgerung zu einer doppelten Staatsangehörigkeit.
Alle Personen ab 16 Jahren müssen im Rahmen der Einbürgerung zudem ein feierliches Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung ablegen.
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |