Denk mal-Tafel in Mörlheim: So erklärt Landau das Kriegerdenkmal heute
- Am Kriegerdenkmal im Ortskern von Mörlheim erklärt eine neue Tafel die Geschichte und heutige Bedeutung des Ortes. Harald Kirschthaler und Ortsvorsteherin Sandra Michler haben sich dafür engagiert.
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Mörlheim. Wer am Kriegerdenkmal im Ortskern vorbeikommt, findet dort ab sofort mehr als Namen und Steine. Eine neue Denk mal-Tafel ordnet die Geschichte des Denkmals ein und erklärt, welche Bedeutung es heute hat.
Die Stadt Landau informiert damit über das Denkmal, das ursprünglich 1927 auf Anregung des Mörlheimer Kriegervereins als Ehrenmal für die 27 Gefallenen des Ersten Weltkriegs entstand. Heute versteht sich das Denkmal ausdrücklich als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt und erinnert an die Opfer beider Weltkriege.
Vom Ehrenmal zum Mahnmal gegen Krieg und Gewalt
Nach dem Zweiten Weltkrieg ergänzte man zusätzlich die Namen von 33 gefallenen Mörlheimer Soldaten und Zivilpersonen. Die neue Tafel trägt deshalb bewusst die Überschrift 1914–1918 und 1939–1945 – Nie wieder Krieg.
Das Stadtarchiv Landau erarbeitete die Tafel auf Initiative und mit Unterstützung des engagierten Mörlheimers Harald Kirschthaler. Ortsvorsteherin Sandra Michler engagierte sich ebenfalls dafür, dass Interessierte jetzt direkt vor Ort Hintergrundinfos finden.
Die Tafel gehört zur städtischen Reihe Denk mal. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, will Landau damit historische Orte im öffentlichen Raum sichtbarer machen und einordnen. Ziel ist es, Geschichte vor Ort verständlich zu vermitteln und Denkanstöße für die Gegenwart zu geben.
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |