Besichtigung bei Bito - Bei Tagung Ideen gesammelt
Wirtschaftsbeirat künftig mit mehr Experten-Wissen

Vor der Tagung im Hotel Pfälzer Hof war das Gremium zu einer Besichtigung im Unternehmen Bito, wo Werkleiter Henrik Wolf (2.v.l.) umfassende Informationen zur Auftragslage, der Marktsituation und der Arbeitskräftebeschaffung gab. Bito beschäftigt derzeit 120 MitarbeiterInnen in Lauterecken.
  • Vor der Tagung im Hotel Pfälzer Hof war das Gremium zu einer Besichtigung im Unternehmen Bito, wo Werkleiter Henrik Wolf (2.v.l.) umfassende Informationen zur Auftragslage, der Marktsituation und der Arbeitskräftebeschaffung gab. Bito beschäftigt derzeit 120 MitarbeiterInnen in Lauterecken.
  • Foto: Horst Cloß
  • hochgeladen von Kristin Hätterich

Lauterecken.Ein Wirtschaftsbeirat ist grundsätzlich eine gute Idee. Hier lag die Überlegung zugrunde, mit dem Praxis-Wissen aus der Wirtschaft Kreisverwaltung und Kreistag in wirtschaftlichen Fragen zu beraten, um somit auch mal über den berühmten „Tellerrand“ schauen zu können. Effizienz kann ein solcher Beirat aber nur bekommen, wenn er entsprechend besetzt ist und damit Themen zur Sprache kommen, die über das kommunalpolitische Spektrum hinaus wirken. Aus dem Beirat in seiner jetzigen Zusammensetzung und auch bei Landrat Otto Rubly kam jetzt die Vorstellung, sich über die künftige Zusammensetzung und Arbeit des Beirates Gedanken zu machen, um mehr Effizienz zu gewinnen.Zu diesem Zweck traf sich der Wirtschaftsbeirat kürzlich in Lauterecken, um einmal eine Besichtigung bei der Firma Bito vorzunehmen und danach in einer Diskussionsrunde über die künftige Gestaltung und Zusammensetzung zu beraten.
Bislang gehören dem Beirat neben dem jeweiligen Landrat fünf Mitglieder des Kreistages, die beiden Banken Kreissparkasse und Volksbank Glan-Münchweiler, Organisationen wie Arbeitsagentur, Innungen, IHK und Planungsgemeinschaft Westpfalz an.
Neben der Wirtschaftsservice-Büro verfüge der Landkreis jetzt auch mit Christian Dingert über einen Wirtschaftskoordinator, der seine Aufgabe vor allen Dingen darin sieht, die Funktion als „Türöffner“ zu betreiben. Sowohl nach außen, wo er seit seiner Amtsübernahme schon eine ganze Reihe Kontakte mit bestehenden Firmen in der Region pflege. „Wenn in der Vergangenheit die Ansiedlung neuer Firmen im Fokus gestanden hat, so hat bei mir die Betreuung, Beratung und der Kontakt mit bestehenden Firmen mindestens den gleichen Stellenwert“, umriss Dingert dabei seine Zielsetzung. Auch mit den Mitarbeitern bei den Verbandsgemeinden werde er eine enge Kooperation pflegen, um Doppelarbeit zu vermeiden.
Auch könnten die Wirtschaftsförderer bei den Verbandsgemeinden sein Netzwerk zu Dienststellen außerhalb des Kreises nutzen. Aber auch innerhalb der Kreisverwaltung sollen die Wege verschlankt werden.
Aus den Reihen der Mitglieder des Wirtschaftsbeirates wurden zahlreiche Vorschläge präsentiert: So sollten die Schulen mit eingebunden werden, schon allein wegen der Gewinnung junger Arbeitskräfte, aber auch die Gewerbevereine könnten ihren Beitrag leisten. Auch solle der Beirat öfter zusammenkommen.
Das Gremium einigte sich auf einen Grundsatzbeschluss, der dem neuen Kreistag nach der Kommunalwahl über die neue Zusammensetzung vorgelegt werdenn solle.
Abschließend informierte Dr. Günter Clev von der Planungsgemeinschaft Westpfalz über den Stand der Breitbandversorgung.

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