Sechs Preisträger
Fritz-Wunderlich-Musiktage Kusel

Fritz Wunderlich in seiner Paraderolle.  Repros: Horst Cloß
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Von Horst Cloß

Kusel.Ein Dozenten-Konzert mit Professor Thomas Heyer, der auch einen Meisterkurs anbietet, ein Konzertabend mit jungen Stimmen aus Offenbach-Hundheim (FriFraVoice) und Island, einem Abschlusskonzert der Teilnehmer des Meisterkurses sowie einem Konzert der Preisträger: Das ist das anspruchsvolle Programm der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft, das für die Fritz-Wunderlich-Musiktage erstellt wurde und vom 12. bis 18. September in der Heimatstadt des weltberühmten Tenors über die Bühne geht.

Die Präsidentin der Gesellschaft, Ingrid Hirschberger und der Organisator der Musiktage, Thomas Germain, erläuterten in der letzten Woche in der „Landschreiberei“ das umfangreiche Programm dieses kulturellen Highlights rund um den Geburtstag von Fritz Wunderlich.
Aus einer Ausschreibung in Form von Mails haben sich 41 Musiker und Sänger beworben, daraus hat Thomas Germain sechs Preisträger ausgewählt. Die Altersgrenze wurde für ein Jahr von 25 auf 26 Jahre angehoben.
Trotzdem, so Germain, ein sehr hohes Niveau.
Die ausgewählten sechs Bewerber*Innen sind:
Serafina Starke, geboren 2000 in München, erhielt mit drei Jahren ihren ersten Violin- und Klavier-Unterricht. Ihr Operndebüt gab sie mit 13 Jahren . Seit 2018 studiert sie am „Mozarteum“ in Salzburg. Ihre Mitwirkung in der „Zauberflöte“ weist die enge Verbindung zu Fritz Wunderlich auf.
Johanna Kilburg, geboren 1997 in Saarbrücken, wuchs im Landkreis Kusel auf.
Ihren ersten Musikunterricht erhielt sie in Querflöte und Klavier an der Musikschule „Kuseler Musikantenland“. Studiert hat sie danach an der Hochschule für Musik in Mainz.
Antonia Modes, geboren 1999, studiert seit Oktober 2019 an der Musikhochschule München. Auftritte im Kloster Haydau und am Prinzregententheater und dem Immling Festival unterstreichen den erfolgreichen Werdegang der Sängerin.
Guénaelle Mörth, geboren 1998 und in Mainz aufgewachsen, begann ihre Karriere mit acht Jahren im Mädchenchor „Mainz Vocal“.
Sie erhielt Gesangsunterricht bei Marina Unruh und nahm erfolgreich am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil.
Eric Price, geboren 1995 in Rom, startete seine Ausbildung mit fünf Jahren im Tölzer Knabenchor, hier zeichnete er sich als Solist aus.
Er entwickelte sich zu einem gefragten Konzert- und Oratoriensänger.
Aktuell ist er bei den Innsbrucker Festwochen engagiert.
Jonas Müller, 21 Jahre jung, studierte bei Prof. Daniela Sindram im Pre-College Würzburg. Als Konzertsänger debütierte er 2020 im Münchner Herkules-Saal , gewann u. a. den Dun-Canto-Preis . Seit 2021 ist er Stipendiat bei Yehudi Menuhin in München.
Alle sechs Preisträger erhalten einen Förderpreis von je 500 Euro und die Einladung nach Kusel mit Unterbringung.
Das vorläufige Programm, abhängig von der Pandemie-Entwicklung in den nächsten Wochen, hat folgendes Aussehen:
12. September Dozentenkonzert mit Prof. Heyer, Marina Unruh (Sopran) und Klaus Bernhard Roth (Klavier) .
12. bis 17. September Meisterkurs mit Prof. Heyer mit rund 15 Gesangsstudenten
16. September Konzert „Junge Stimmen Island und Landkreis Kusel“ mit dem Jugendchor „FriFraVoice“ aus Offenbach-Hundheim sowie Islands einzigen Kirchenchören „Vox Felix“ und dem Gospelchor „Jens Vidálins“, Leitung Roland Lißmann.
17. September Abschlusskonzert des Meisterkurses
18. September Konzert der sechs Preisträger.
Die Fritz-Wunderlich-Gesellschaft behält sich Programm - Änderungen vor.
Die jeweiligen Veranstaltungsorte werden noch bekanntgegeben, sie sind abhängig von der Pandemielage und den erforderlichen Hygienekonzepten.
Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Fritz Wunderlich in seiner Paraderolle.  Repros: Horst Cloß
Diese Büste an der Fritz- Wunderlich-Halle erinnert an den großen Tenor
Autor:

Horst Cloß aus Kusel-Altenglan

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