Ministerium und Deutsche UNESCO zeichnen den Betrieb aus
„Felschbachhof ist Vorbild für Nachhaltigkeit“

Bei der Überreichung der Auszeichnung, v.l. Professor Dr. Stephan Stomporowski, Stefan Klinck, Benjamin Laux, Helge Beißert-Riegel, Marie-Therese Marx und Margit Klinck.  Foto: Horst Cloß
  • Bei der Überreichung der Auszeichnung, v.l. Professor Dr. Stephan Stomporowski, Stefan Klinck, Benjamin Laux, Helge Beißert-Riegel, Marie-Therese Marx und Margit Klinck. Foto: Horst Cloß
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Von Horst Cloß

Ulmet.Wissen, woher die Lebensmittel kommen, die man regelmäßig und mit Genuss verspeist, ist ein wesentliches Kriterium auch in der Gastronomie. Diesem Grundsatz hat sich das Waldhotel Felschbachhof in Ulmet schon seit Jahren verschrieben. Inhaber Stefan Klinck und sein Team gehen konsequent den Weg der Nachhaltigkeit, auch über die Gewinnung und Verwendung der Lebensmittel hinaus. Der Felschbachhof hat sich vor Jahren dem Netzwerk von Universität Bonn und Viabone GmbH angeschlossen. Jetzt wurde Stefan Klinck und sein Team für die Bemühungen, nachhaltige Entwicklung zu betreiben, mit einer Urkunde des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet.

Professor Dr. Stephan Stomporowski und Benjamin Laux , wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Nachhaltige Lernorte im Gastgewerbe“ von der Universität Bonn und Helge Beißert - Riegel, Geschäftsführer der Viabono GmbH überreichten letzte Woche die Auszeichnung an das Felschbachhof-Team.
Diese Auszeichnung, so Professor Dr. Stephan Stromporowski, sei die höchste, die bisher von der Universität Bonn übergeben wurde
Aktueller Anlass für die Auszeichnung war die Anlegung des Nutzgartens, in dem neben Kräutern und Gewürzen vor allen Dingen alte, in Vergessenheit geratene Gemüse- und Obstsorten angepflanzt wurden, die dann bei der Speisenzubereitung Verwendung finden.
Professor Dr. Stephan Stomporowski: „Damit hat der Felschbachhof einen Lernort geschaffen, in dem sich Mitarbeiter, Auszubildende sowie die Gäste des Hotels über die Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt und Verwendung der angepflanzten Sorten informieren können.“
Stefan Klinck bestätigte im Gespräch mit dem WOCHENBLATT, dass er oft von Gästen auf die in der Praxis angewandte Nachhaltigkeit angesprochen wird. „Unsere Gäste begleiten oft unser Küchenpersonal in den Nutzgarten und lassen sich dort ausführlich beraten.
Dass diese Produkte dann auch bei den Speisen verwendet werden, findet große Zustimmung.“
Der Felschbachhof ist der einzige Gastronomiebetrieb in Rheinland-Pfalz, der sich in diesem Umfang um die Nachhaltigkeit bemüht.
„Ja, es kostet uns zunächst einmal Geld. Aber wir vertrauen darauf, dass uns der Kundenzuspruch und das Vertrauen in unsere Qualität mittelfristig diese Anstrengungen belohnen wird“, so Stefan Klinck.
„Schon unsere Auszubildenden werden dafür sensibilisiert, denn junge Menschen sollen die Idee weitertragen“, bestätigt Stefan Klinck. Der Felschbachhof wird diese Linie auch künftig weiter betreiben.

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