Brandserie im Steinbruch: Polizei geht von Brandstiftung aus
- Mehrere kleinere Brände haben Feuerwehr und Polizei in einem Steinbruch bei Pfeffelbach beschäftigt. Die Ermittler gehen derzeit von vorsätzlicher Brandstiftung aus und suchen Zeugen.
- Foto: Freiwillige Feuerwehr Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan
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Update der Feuerwehr. Gestern Abend, 1. Mai wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan zunächst zu einer gemeldeten Rauchentwicklung im Gelände in der Nähe von Pfeffelbach gegen 20.11 Uhr alarmiert. Aufgrund mehrerer eingehender Notrufe wurde die Lage durch die Integrierte Leitstelle (ILS) rasch hochgestuft, sodass gemäß Alarm- und Ausrückeordnung weitere Kräfte aus Reichweiler, Herchweiler und Kusel nachalarmiert wurden.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem alten Steinbruch zu einem ausgedehnten Flächenbrand gekommen war. Der Zugang zum Gelände musste zunächst durch das gewaltsame Öffnen einer Schranke ermöglicht werden. Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern ausgebreitet, insbesondere in schwer zugänglichen Böschungsbereichen.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes anspruchsvoll. Während die Feuerwehren aus Reichweiler und Thallichtenberg sowie das Tanklöschfahrzeug aus Herchweiler direkt zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden, stellte die Feuerwehr Pfeffelbach die Löschwasserversorgung aus einem angrenzenden See im Steinbruch sicher.
Weitere Einsatzfahrzeuge aus Herchweiler (MLF) sowie aus Kusel (LF und TLF) verblieben in Bereitstellung außerhalb des Steinbruchgeländes. Zur Brandbekämpfung kamen mehrere D-Rohre sowie ein Löschrucksack zum Einsatz. Im Anschluss wurden mit Wärmebildkameras gezielt Glutnester aufgespürt und abgelöscht, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Der Einsatz, einschließlich umfangreicher Nachlöscharbeiten und Kontrollen, erstreckte sich über mehr als drei Stunden. Zur Sicherstellung der Einsatzstellenhygiene wurde zusätzlich das Mehrzweckfahrzeug aus Altenglan hinzugezogen.
Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte im Einsatz.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut auf die erhöhte Brandgefahr in trockenen Vegetationsbereichen hin und bittet die Bevölkerung um besondere Vorsicht. red
Pfeffelbach. Am Freitagabend, 1. Mai, kam es im Steinbruch bei Pfeffelbach zu mehreren kleineren Bränden. Feuerwehr und Polizei rückten aus, nachdem an verschiedenen Stellen Feuer ausgebrochen waren.
Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen Vegetationsbrand mit mehreren Brandherden. Betroffen waren Wiesen und Sträucher. Die Feuerwehr löschte die Flächen zügig ab. Verletzt wurde niemand, Gebäude waren nicht in Gefahr. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus, wie die Polizeiinspektion Kusel und die Polizeiwache Schönenberg-Kübelberg berichten.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum möglichen Verursacher machen kann, wird gebeten, sich telefonisch unter 0631 369-14499 oder per E-Mail an pikusel@polizei.rlp.de zu melden.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |