Wintermonat Januar bringt geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit als im vergangenen Jahr
- Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens im Januar 2026 gestiegen
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Donnersbergkreis. Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens (Stadt Kaiserslautern, Stadt Pirmasens, Stadt Zweibrücken, Landkreis Donnersbergkreis, Landkreis Kaiserslautern, Landkreis Kusel, Landkreis Südwestpfalz) im Januar 2026 gestiegen. 19.566 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 816 Personen mehr (4 Prozent) als im Dezember und 57 Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6,9 Prozent.
„Weitgehend saisonale Einflüsse mit der Tatsache, dass in einzelnen Branchen das Arbeiten in Wintermonaten unmöglich ist, führten dazu, dass im Vergleich zum Dezember etwas mehr als 800 Menschen mehr bei Arbeitsagentur und Jobcentern arbeitslos gemeldet waren. Wir konnten damit den erwarteten saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit beobachten, der jedoch geringer ausfiel als im vergangenen Jahr“, so Peter Weißler, der Leiter der westpfälzischen Agentur für Arbeit.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Januar bei 22.946 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat Dezember (570 Personen bzw. 2,5 Prozent) und sank verglichen mit Januar 2025 (-68 Personen bzw. -0,3 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Landkreis Donnersbergkreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Donnersbergkreis im Januar 2026 gestiegen. 2.517 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 138 Personen mehr (6 Prozent) als im Dezember, aber 8 Personen bzw. 0,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.081 Personen (90 Personen mehr als im Vormonat und 15 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.436 Arbeitslose registriert (48 Personen mehr als im Vormonat, aber 23 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 520 Personen arbeitslos. Davon kamen 257 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 381 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 107 eine Erwerbstätigkeit auf. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 49 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (27 weniger als im Vormonat, aber 10 mehr als vor einem Jahr). Aktuell befanden sich damit 513 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 43 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 1.973. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.714 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 25 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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