Delegation aus Casablanca / Regionale Unternehmen stellen sich vor
Karlsruher Kooperation mit Marokko zu Energie und Mobilität

Ein Besuch des modernen Betriebshofes der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) mit der politisch hochrangigen Delegation aus Marokko unterstreicht die Innovationsfähigkeit der Mobilität aus Karlsruhe.
  • Ein Besuch des modernen Betriebshofes der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) mit der politisch hochrangigen Delegation aus Marokko unterstreicht die Innovationsfähigkeit der Mobilität aus Karlsruhe.
  • Foto: KVV
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Karlsruhe. Marokko ist Brückenkopf zwischen Europa und Afrika und plant künftig verstärkt in seine Infrastruktur zu investieren. Aktuell werden Kooperationspartner für Maßnahmen im Bereich erneuerbarer Energien und nachhaltiger Mobilität gesucht. Gefördert wird dieses Vorhaben unter anderem durch Finanzierungsinitiativen der KfW-Bank, die im Auftrag der Bundesregierung Anstrengungen zur internationalen Energiewende unterstützt.

Gemeinsam mit Vertretern der KfW-Bank besuchte deshalb unlängst Mustapha Bakkoury, Vorstandsvorsitzender der marokkanischen Solar Energy Agency und Ratsvorsitzender der Region Casablanca-Settat (etwa sieben Millionen Einwohner), die Fächerstadt, um sich über die innovative Tätigkeit der zahlreichen hiesigen Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Energie und Mobilität zu informieren. Organisiert und unterstützt wurde das Treffen vom EnergieForum Karlsruhe, begleitet wurden die Gäste von Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

In der Hauptgeschäftsstelle der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) informierten sich die Besucher über das sogenannte Karlsruher Tram-Train-Modell, das Straßenbahn und Eisenbahn verbindet. Hier zeigte zudem die TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH wie sich urbane Mobilität mit modernen Planungstools gestalten lässt. Anschließend präsentierten die VBK das neue Tram-Modell ET 2010, das die Gäste in einer Sonderfahrt zum Netzwerkpartner PTV AG brachte. Im virtuellen Mobility Lab der PTV wurden innovative Lösungen für komplexe Verkehrssituationen aus allen Regionen der Welt gezeigt. Auch Vertreter der Industrie und Handelskammer Karlsruhe (IHK) stellten ihr Netzwerk und ihre Tätigkeitsfelder vor.

Zur Präsentation innovativer Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien wie Solarenergie und Geothermie hatte das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in den Campus Nord eingeladen. Dort stellte auch das Karlsruher Solarthermie-Unternehmen FRENELL, das bereits Anlagen in Asien realisierte hat, seine Technologien vor.

OB Mentrup erklärte zum Besuch: "Die Wahrnehmung von Karlsruhe und der TechnologieRegion als Reallabor neuer Mobilitätskonzepte und Technologien für Energieeffizienz konnte erfolgreich über das Technologietransfermanagement und das EnergieForum in Afrika platziert werden." Auch Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe bekräftigte: "Die enge Verknüpfung der Partner aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft schafft attraktive Rahmenbedingungen und internationale Aufmerksamkeit für Investitionsentscheidungen." Die Bilanz ist auf beiden Seiten positiv: Bei den Besuchern besteht großes Interesse an den gezeigten Technologien und es entstanden zahlreiche Anknüpfungspunkte für vertiefende Gespräche. Im Rahmen seiner Internationalisierungsaktivitäten wird das EnergieForum Karlsruhe diese Kontaktaufnahmen weiter unterstützen und begleiten. (pia)

Infos: www.karlsruhe.de/wirtschaft

Autor:

Jo Wagner

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