Ausverkauft, aufgeladen, bereit: Karlsruher SC empfängt Hertha
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Karlsruhe. KSC. Das Wildparkstadion ist ausverkauft. Natürlich! Volle Konzentration beim Trainerteam vor dem „Freundschaftsspiel“ am Samstag gegen die Hertha aus Berlin. „Die drei Innenverteidiger, die uns vergangene Woche in Münster schon gefehlt haben, werden auch beim Spiel gegen die Herta nicht dabei sein“, so KSC-Trainer Christian Eichner. Zwar sei Scholl ins Training zurückgekehrt, sodass der KSC mit 24 Feldspielern beim Training agieren konnte, „eine sehr, sehr gute Zahl“, so der Trainer, doch gleichzeitig sei dies auch immer wieder eine Herausforderung für das Trainerteam, den Kader dann so zu bestimmen, dass er eine gute Mischung darstellt, unter anderem aus den Punkten Gerechtigkeit und Leistung. Gerade gegen einen der Topgegner der Liga, der sicherlich in der Rückrunde noch mal alles daransetzen wird, um den Rückstand nach vorne nicht nur zu verkürzen, sondern auch auf einem der ersten beiden Plätze landen will.
Verstärkung hat der KSC ja kurzfristig noch mit Ambrosius geholt – und Trainer Eichner schließt nicht aus, dass der „Neue“ bereit sei, auch von Anfang an, wenn auch ein paar mehr Trainingseinheiten hilfreich wären, geht es da doch auch um Abläufe. Er sei aber ein „sehr belebendes Element von seinem Auftreten, sowohl in der Kabine als auch auf dem Feld“, so der Trainer: „Er ist direkt lebhaft dabei. Er feuert an, du hörst ihn einfach.“ Das sei etwas, was der Kabine und was dem Platz sehr guttut.
Wenn die Berliner kommen, ist es immer was Besonderes, sowohl für Fans als auch für die Mannschaft. „Das wird ein großes Fest geben für die Fans“, so Eichner. „Es ist eine großartige, eine besondere Atmosphäre beim Spiel, denn es kommt sehr selten vor, dass beide Teams im Stadion gefeiert werden. Insofern glaube ich, kann man das sehr gut einordnen.“ Sicherlich sei abseits des Spielfelds ein großer Zusammenhalt, „was ich überragend finde“, aber es sei eben auch ein Zweitligaspiel, „wo wir in den 90 Minuten, Schärfe und Gier brauchen, und das in absoluter Reinform auf dem Feld“, um die Hertha zu bearbeiten, um ihr auch die individuelle Qualität zu nehmen auf den ein oder anderen Positionen. „Das wird unser Job am Samstag sein. Denn der KSC müsse weiter dranbleiben, „dafür muss die Mannschaft am Samstag noch mal einen deutlichen Schritt zulegen“.
Doch der KSC könne aktuell alle möglichen Grundordnungen bedienen – deshalb sei Eichner sicher, dass er mit der Mannschaft bis zum Spiel eine gute Idee entwickeln wird. Doch es benötige am Samstag alle Eigenschaften, „wir müssen unangenehm sein, nicht foul spielen, aber wir müssen in die Zweikämpfe kommen!“ Die Ansage von Eichner war deutlich: „Wir müssen sie suchen, wir müssen sie finden und wir müssen individuell auf unserer Position erfolgreicher sein als der Gegner.“ Nur wenn der KSC dies schaffe, könne er auch seine fußballerische Qualität auf Strecke vermehrt aufs Feld bekommen!
Autor:Jo Wagner |
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