Zum nächtlichen Grübeln ab auf den „Grübelstuhl“
Gesund schlafen und im Betrieb durchstarten

Gesundheitsmanagerin Veronika Vogt-Kremer  IKK classic

Schlafstörungen. Die allermeisten von uns kennen sie, die einen mehr, die anderen weniger ausgeprägt. Dabei ist ein erholsamer Schlaf unerlässlich für das Wohlbefinden und für die Leistungsfähigkeit im Beruf – Schlafdefizit hat auf den Körper einen ähnlichen Einfluss wie Alkohol. Grund genug für die „IKK classic“ in Karlsruhe, sich mit dem Thema „Gesund schlafen und im Betrieb durchstarten“ zu beschäftigen und ein Seminar extra für Vertreter des regionalen Handwerks anzubieten.

Zu wenig Schlaf ist in Deutschland ein relativ junges Phänomen: Vor 70 bis 100 Jahren haben die Menschen noch rund anderthalb Stunden länger pro Tag geschlafen als heute, berichtete Dr. Fabian Krapf, wissenschaftlicher Leiter des „Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung“ (IFBG). Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, den verschiedenen Ursachen von Schlafproblemen abzuhelfen. Am einfachsten dürfte das bei den äußeren Faktoren funktionieren: Störquellen wie Lärm oder Licht sollten vermieden werden, notfalls mit Ohropax oder einer Schlafmaske. Wichtig sind für Sai-Lila Rees, wissenschaftliche Beraterin des IFBG, eine behagliche Atmosphäre, Ordnung und Sauberkeit im Schlafzimmer.

Am schwierigsten ist psychosozialen Ursachen von Schlafstörungen beizukommen. Wer mehr als 15 bis 20 Minuten wach liegt und grübelt, der sollte aufstehen und das Zimmer verlassen. Die Gedanken zu notieren hilft, sie aus dem Kopf zu bekommen. Manchem hilft ein „Grübelstuhl“, der auch tagsüber nur zum Grübeln aufgesucht wird und auf den man sich auch nachts ein paar Minuten setzt, um nur dort zu grübeln. ps

Infos: www.ikk-classic.de

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