Betriebsbesuch bei der Drehleiter-Werkstatt Kandel
„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft“

 Besuchergruppe um CDU-Vorsitzenden Michael Niedermeier (7. von links) bei der Betriebsbesichtigung.
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Mit Amtsantritt als neuer Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Kandel hat Michael Niedermeier angekündigt, dass die Wirtschaftsbetriebe in der Verbandsgemeinde stärker beachtet werden müssen. „Wir haben tolle Betriebe in unserer Stadt und den einzelnen Ortsgemeinden! Viele sind genau das Rückgrat der Wirtschaft, von dem so viele sprechen.“Als Auftakt konnte der Gemeindeverband die Drehleiter-Werkstatt im Industriegebiet Horst in Kandel-Minderslachen besuchen.
Die Drehleiter-Werkstatt ist ein sogenannter „Hidden Champion“, also ein von außen recht unscheinbares Unternehmen, das aber in seiner Branche Spitzenklasse ist. Das 2006 von Beitel und Stier gegründete Unternehmen ist spezialisiert in der Wartung, Reparatur und Modernisierung von Feuerwehr-Drehleitern und einer der Marktführer der Branche. Alex Stier macht es kurz: „Wir sind in der Lage, eine beispielsweise 25 Jahre alte Drehleiter so zu modernisieren, dass sie mit den neuesten Modellen auf dem Markt mithalten kann.“ Dabei sei das Unternehmen in vielen Ländern der Erde präsent. „Feuerwehren aus der ganzen Welt vertrauen uns und lassen ihre Fahrzeuge hier überholen und aufrüsten. Von Skandinavien, über die Benelux-Länder bis Frankreich und nach Ost- und Südeuropa reicht die Kundschaft“, erklärt Willi Beitel und Alex Stier sekundiert: „Aber auch unsere Mitarbeiter und wir sind weltweit unterwegs. Denn im Orient werden beispielsweise unsere Dienste ebenfalls in Anspruch genommen.“
Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt der Betrieb, der vor zwölf Jahren mit zwei Mitarbeitern (den Inhabern) begonnen hat. Mittlerweile produziert eine zweite Firma Hydraulik-Zubehör am Standort Kandel.
Die neueste Investition der beiden Brüder in ihre Firma ist der Bau einer neuen Lackierhalle auf dem Gelände. Leider sei aber im Industriegebiet für die Anlage nicht der notwendige Stromanschluss vorhanden, weshalb die Lackieranlage nicht voll angefahren werden könne, erklärten Beitel und Stier, was ein Verlustgeschäft und weniger Arbeitsplätze bedeuten würde. Niedermeier griff dies auf und versprach: „Wir werden dieses Thema nochmals genauer besprechen und uns dafür stark machen. Eine solche Investition ist nicht nur für das Unternehmen wichtig, sondern auch für Kandel als attraktiven Wirtschaftsstandort.“ Weitere Betriebsbesichtigungen werden folgen. hb

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