Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins tritt seit 1984 auf
„Reine Nervensache“ in Queidersbach

„Das tapfere Schneiderlein“ war das erste Stück, das der Verein auf der Freilichtbühne am Falkenstein spielte  Foto: ps
  • „Das tapfere Schneiderlein“ war das erste Stück, das der Verein auf der Freilichtbühne am Falkenstein spielte Foto: ps
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Queidersbach. Am kommenden Samstag feiert die Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins die Premiere der Komödie „Reine Nervensache“. Seit 1984 spielt die Gruppe in Queidersbach für das Publikum. Heute finden die Aufführungen ausschließlich in der Mehrzweckhalle statt. Früher wurde auch die Freilichtbühne am Falkenstein bespielt, um diese Bühne wieder aufleben zu lassen.

Von Stephanie Walter

„Ehestand und Wehestand“ war das erste Stück, das die Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins Queidersbach zu Ostern 1984 auf die Bühne brachte. Im Folgejahr erwachte dann „Das tapfere Schneiderlein“ an Pfingsten auf dem Falkenstein zum Leben. „Am Falkenstein haben wir bis 1996 gespielt. ’Schneewittchen’ war unsere letzte Aufführung auf der Freilichtbühne. Das hing zum einen mit dem Mangel an Akteuren zusammen. Außerdem konnten wir am Falkenstein unsere Kulisse nicht so realisieren, wie wir uns das gewünscht haben und hatten auch mit den Wetterproblemen zu kämpfen“, blickt Regisseur Gerhard Fols auf das Wirken des Vereins zurück. Fols ist seit 1988 dabei und hat 1990 die Gruppenleitung übernommen.
Bis 1988 spielte die Theatergruppe nicht nur an Pfingsten beziehungsweise an Ostern, sondern bot an Weihnachten ebenfalls ein Stück dar. Ab 1997 wurden die Stücke dann aufgrund der längeren Osterferien um Ostern herum aufgeführt. „Die Nachfrage ist bis heute ungebrochen“, freut sich Fols, der immer wieder neue Darsteller anspricht, aber auch mit einer erfahrenen Stammbesetzung zusammenarbeitet. So steht Gründungsmitglied Dieter Straßer bis heute auf der Queidersbacher Bühne.
Die Leseproben beginnen jeweils im November. Zum Jahresanfang geht es dann einmal in der Woche an die intensiven Proben. Besonders viel Herzblut investiert die Theatergruppe in ihr Bühnenbild, das jedes Jahr aufs Neue extra tapeziert und detailreich dekoriert wird.
„Mit ’Reine Nervensache’ bringen wir in diesem Jahr ein modernes Stück auf die Bühne, für das wir wieder ein besonderes Bühnenbild geplant haben“, so Fols.
Die Handlung der Komödie nach Wolfgang Binder verspricht wieder einen turbulenten Theaterabend: Eine frisch verheiratete junge Frau erhält überraschenden Besuch ihrer Erbtanten, die unbedingt den Gatten ihrer Nichte kennenlernen möchten. Dieser befindet sich allerdings auf Geschäftsreise und so muss den Tanten ein Ersatz präsentiert werden. Das Problem beim Täuschungsmanöver: Der angebliche Ehemann lebt auf geistiger Sparflamme. Zudem sorgen zahlreiche Gäste für ein heilloses Durcheinander und ein munteres Verwechslungsspiel. Der überraschend zurückkehrende Ehemann macht das Chaos am Ende perfekt.

Aufführungen:
„Reine Nervensache“ ist am 13., 14., 21. und 22. April, jeweils um 19.30 Uhr, in der Queidersbacher Mehrzweckhalle zu sehen. Karten gibt es in der Höhenapotheke in der Hauptstraße 43a in Queidersbach und an der Abendkasse. sw

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