Schwerer Unfall auf A61: Anhänger reißt sich los und verstreut Ladung
- Die Insassen kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim erlitt die 34 Jahre alte Beifahrerin leichte Verletzungen.
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Hockenheim. Am Sonntag, 12. Juli, verunglückte gegen 7.30 Uhr ein 36-Jähriger mit seinem Auto-Anhänger-Gespann am Autobahndreieck Hockenheim auf der Überleitung von der A61 auf die A6 in Richtung Heilbronn.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Anhänger wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schlingern. Beim Versuch, das Gespann zu stabilisieren, stieß es zunächst gegen die linken Leitplanken, prallte ab und krachte danach in die rechten Leitplanken. Dabei riss der Anhänger vom Nissan SUV ab.
Das Zugfahrzeug blieb auf dem rechten Fahrstreifen entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung stehen. Der Anhänger lag mit den Rädern nach oben auf der rechten und linken Fahrspur. Auch die Ladung und eine Dachbox verteilten sich auf der Fahrbahn und im angrenzenden Grünstreifen.
Die Insassen kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim erlitt die 34 Jahre alte Beifahrerin leichte Verletzungen. Das Zugfahrzeug und der Anhänger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden liegt laut Polizei bei rund 10.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme und der Bergung waren die rechte Fahrspur und der Standstreifen zeitweise gesperrt. Der Verkehr lief über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbei. Die Autobahnpolizei Walldorf ermittelt weiter. Die Polizei erinnert außerdem daran, bei Anhängern auf eine korrekte Lastenverteilung zu achten und die zulässigen Geschwindigkeiten einzuhalten.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |