Großbaustelle an B10 bei Hauenstein startet – 23,6 Millionen Euro für dreistreifigen Ausbau
- Der dreistreifige Ausbau der Bundesstraße 10 im Bereich der Felswand hat begonnen
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Südwestpfalz. An der B10 bei Hauenstein beginnen die eigentlichen Bauarbeiten für den dreistreifigen Ausbau im Bereich der Felswand. Mit einem symbolischen Spatenstich haben Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, und der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf den offiziellen Startschuss gegeben. Der Bund investiert rund 23,6 Millionen Euro in das Projekt.
Nachdem bereits Anfang des Jahres die notwendigen Rodungsarbeiten durchgeführt worden waren, startet nun der Ausbau der wichtigen West-Ost-Verbindung. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich bis Ende 2028 abgeschlossen sein.
Zweite Fahrbahn wird in den Felshang gebaut
Geplant ist nicht nur eine Verbreiterung der bestehenden Fahrbahn. Im Bereich der Felsnase entsteht eine zweite Fahrbahn, die bis zu sechs Meter höher liegt und in den Felshang hineingebaut wird. Damit soll der dreistreifige Ausbau der B10 in diesem Bereich geschlossen werden. Nach Angaben des Landes soll mit der Maßnahme zugleich ein Unfallschwerpunkt im Bereich der Felsnase bei Hauenstein beseitigt werden.
„Mit dem heutigen Spatenstich beginnt der dreistreifige Lückenschluss auf der B10. Damit beseitigen wir zugleich einen Unfallschwerpunkt im Bereich der Felsnase bei Hauenstein“, sagte Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf. Das Projekt sei ein wichtiges Signal für die Menschen vor Ort und die regionale Wirtschaft.
Auch Christian Hirte verwies auf die Bedeutung der Investition: „Ausbaumaßnahmen wie hier an der B10 bei Hauenstein erhöhen die Verkehrssicherheit und machen den Verkehr flüssiger.“
Grünbrücke für den Artenschutz geplant
Zum Projekt gehört außerdem eine Grünbrücke, die dem Umwelt- und Artenschutz dienen und den Austausch von Tierpopulationen über die Verkehrsachse hinweg ermöglichen soll. Der Bau dieser Grünbrücke soll 2027 gesondert ausgeschrieben werden.
Die B10 zählt zu den wichtigsten West-Ost-Verbindungen im Südwesten Deutschlands. Die Kosten der Gesamtmaßnahme von rund 23,6 Millionen Euro trägt der Bund. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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