Vogelgrippe im Vogelpark Haßloch: Rund 20 Wasservögel getötet
- Kanadagänse zählen zu den im Vogelpark Haßloch betroffenen Wasservögeln. (Symbolbild)
- Foto: Marlene Deck
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Haßloch. Nach dem Ausbruch der Aviären Influenza im Vogelpark Haßloch sind rund 20 Wasservögel getötet worden. Die Einrichtung bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Das teilte das Veterinäramt der Kreisverwaltung mit.
Im Vogelpark Haßloch ist unter den Wasservögeln die Aviäre Influenza, umgangssprachlich Vogelgrippe genannt, ausgebrochen. Zum Schutz der übrigen Tiere mussten bis zum Dienstagnachmittag rund 20 Wasservögel getötet werden. Der Gesamtbestand im Park war zuvor auf etwa 200 Vögel geschätzt worden.
Bereits am Montag wurde eine risikoorientierte Beprobung durchgeführt, um einen möglichen Befall weiterer Vogelgruppen auszuschließen. Mit Ergebnissen rechnet das Veterinäramt Ende der Woche.
Der erste Verdachtsfall war eine verendete Kanadagans, die am Donnerstag, 18. Februar, gemeldet worden war. Nach Angaben des Instituts für Tierseuchendiagnostik in Koblenz wurde die entnommene Probe positiv auf das Virus getestet. Zudem sei eine hohe Viruslast festgestellt worden. Die Bestätigung durch das nationale Referenzlabor, das Friedich-Löffler-Institut (FLI), steht noch aus.
Am Sonntag, 22. Februar, verendeten eine weitere Kanadagans sowie zwei Hausgänse. Am Montag starben jeweils eine weitere Kanada- und eine Hausgans. Damit wurden innerhalb kurzer Zeit insgesamt sechs tote Tiere unter den Wasservögeln registriert. Aufgrund der schnellen Verbreitung ordnete das Veterinäramt aus Seuchenschutzgründen die Keulung der Wasservögel an.
Das Veterinäramt befindet sich nach eigenen Angaben wegen weiterer Maßnahmen in Abstimmung mit dem Landesuntersuchungsamt.
Weitere Informationen sowie einen Steckbrief zur Vogelgrippe stellt das Friedich-Löffler-Institut (FLI) online zur Verfügung. Hinweise sind auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kreis-bad-duerkheim.de/vogelgrippe abrufbar. [bev/red]
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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