Ev. Frauenbund Haßloch
Hebräisches in der deutschen Sprache - von A wie Abzocke bis Z wie Zoff.
- Diakonissenhaus Haßloch
- Foto: zur freien Verfügung
- hochgeladen von Ellen Löwer
Der Ev. Frauenbund lädt herzlich zum Treffen
am Donnerstag, 5. Februar 2026
von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
in das barrierefreie Diakonissenhaus ein.
Pfarrer Frank Wiehler aus Weidenthal informiert über hebräische Wörter, welche im Laufe der Zeitgeschichte in die deutsche Sprache aufgenommen wurden.
Bei Ellen Löwer kann ein kostenloser Fahrdienst - Telefon 06324-879151 - angefordert werden.
Es schließt sich ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee (aus fairem Handel) und Kuchen an.
Gäste sind willkommen.
In der deutschen Sprache gibt viele Wörter, die ursprünglich aus dem Jiddischen stammen z.B. A wie Abzocke und Z wie Zoff.
Jiddisch ist im Mittelalter aus der deutschen Sprache entstanden. Anfang des 13. Jahrhunderts durften Juden in Deutschland nur in Ghettos wohnen, damit sie isoliert waren und keinen Kontakt zu den christlichen Mitbürgern aufnehmen konnten.
In den Gethos mischte sich hebräische und deutsche Sprache zu einem Dialekt. Da nur Jungen und Männer hebräisch lesen und schreiben konnten und viele Frauen kein Hebräisch verstanden, wurden ihnen die Geschichten aus der Tora auf Jiddisch erzählt. So wurde Jiddisch zur Alltagssprache und in der Synagoge und bei religiösen Zusammenkünften wurde hebräisch gesprochen. Das Jiddische breitete sich von Deutschland nach Osteuropa aus. Dort nahm es auch Wörter aus slawischen Sprachen auf und entwickelte sich zu einer autonomen Sprache.
Autor:Ellen Löwer aus Haßloch |
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