Rehbach ein Rohrkrepierer
Eine Mogelpackung

Foto: G.Moses
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Nun hat in der Öffentlichkeit die Kreisverwaltung die Urheber der völlig überteuerten Rehbachverlegung angeprangert. So ist im RHEINPFALZ-Artikel vom 8.5.2026 „Deutlich teurer als geplant“ die damals agierende Bürgerinitiative Teuerungsursache von fast 9 Mio. €.
In den ersten beiden Jahren wurde das Projekt der Bevölkerung als Hochwasser-Schutz für den Ort begründet. 300 m Nordufer zw. Tennishalle und Sägmühle seien zu niedrig. Ist richtig und wurde 2018 dauerhaft saniert, nachdem die Bachverlegung schon fast abgeschlossen war!

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Jetzt gilt es übersichtliche Zusammenhänge zu verdeutlichen.
Rehbachverlegung ist kein Hochwasserschutz, Belege:

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2014: SGD empfiehlt weniger von HW-Schutz dafür über Renaturierung zu publizieren. Warum? Statt 60 % winken dann 90 % Zuschuss. Atemberaubend ist nicht der Inhalt, sondern wegen der Begründung und was daraus wurde. Darüber später mehr.
Zur Renaturierung der 2 Km Bachtrasse bestand und besteht kein Bedarf. Der Altbach entwickelte sich in hunderten Jahren natürlich mit naturierten Ufern.

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2012, August, Sägmühlbrücke, Öffentlichkeit wird in Kenntnis gesetzt: Kreisnaturschutzbeauftragter Dr. Heinz Schlapkohl muss verkünden: „Dann verlegen wir ihn durch den Wald ab Hubertushof und erklären die Maßnahme als HW-Schutz“. Manko 1: Komplettes Industriegebiet bleibt ohne Schutz. 

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Die Ratsmitglieder haben sich nicht dagegen gesträubt und haben dem Bürgermeister die Macht überlassen, eine Form von Demokratie? Es geht um das System im Ganzen.

HW-Rückhaltung bewährte sich
Ratsgremien sprachen sich also schon früh für Retention, Rückhaltung im Wald mit seinem über 80 Km langen Grabensystem aus. So verschonte das letzte große HW an Pfingsten 1978 den Ort vor Überschwemmung!
2012 Ein Alternativkonzept: Entwickelt von der Rathaus-Umweltabteilung zusammen mit dem Förster. Wurde vor der Oberen Naturschutzbehörde (ONB) in SGD bis Ende 2013 verheimlicht. Deren Bewertung: „Darüber hätte gesprochen werden müssen“. „Geringe Eingriffe sind möglich, Risiken für die uralte Feuchtlandschaft vermeidbar, Trockenbereiche im Wald vermeidbar, Grundwasserabsenkung wäre vermeidbar, alte Gräben seien so wieder nutzbar“. Unabhängig davon vertritt die BI ähnliche Schlussfolgerungen. Auch das Landesamt für Umweltschutz (LfU) bescheinigte die logischen Überlegungen. Das Amt wurde ausgetrickst.

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2017 Dezember: Baubeginn / Baufeldvorbereitung
2021 Dezember: Neu-Rehbach wird freigegeben
Mitten durch ein Trinkwasserreserve-, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet fließt das neue Fließgewässer! In dem Waldbereich hatte Haßloch ein in Rheinland-Pfalz einzigartiges Sonderhabitat für Wiedehopf und Ziegenmelker, es wurde geopfert. Auf Fragen von Naturschützern kam die Antwort, „die siedeln wir um“.
Vier Schutzzonen wurden außer Kraft gesetzt. Obere Naturschutzbehörde (ONB) wurde ausgetrickst. (Mail 8.Nov. 2013)
Pferderennbahn
Statt einer von SGD genehmigten (Schein)Unterquerung der Pferdetrainingsbahn für 60 000 € erhielt der Rennverein Haßloch e.V. eine komplett neue Trainingsbahn für 408 000 €, finanziert vom Landkreis DÜW. Vizepräsident des Vereins ist Landrat Ihlenfeld.
Die Erklärung lieferte 2021 Projektleiter Dr.Döll vor der Verbandsversammlung des Gewässerzweckverbandes Speyerbach-Rehbach: „Der Pferdrennverein wurde durch die Rehbachverlegung gerettet“.
Die Verlegung dient nicht der Natur und stützte sich auf zurückgehaltene Fakten.
Bevor neue Beschlüsse in Iggelheim oder im Westen von Haßloch gefasst werden, darüber nachdenken.

Fortsetzung demnächst

Wochenblatt präsentiert das Pfalzfest Ludwigshafen

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Autor:

Günter Moses aus Haßloch

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