Naturnahe Umgestaltung von öffentlichen Flächen im Biosphärenreservat
- naturnahe Grünfläche
- Foto: Archiv
- hochgeladen von Heike Schwitalla
Südpfalz. Im Rahmen des Interreg-Oberrhein-Projekts „Gärten für die Artenvielfalt“ ruft das Biosphärenreservat Pfälzerwald zur Bewerbung für die Umgestaltung von zwei öffentlichen Freiflächen auf. Ziel ist es, diese Flächen modellhaft in artenreiche und klimaresiliente Grünräume zu verwandeln.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Kommunen, kommunale Verbände, Einrichtungen, Glaubensgemeinschaften und Vereine, sofern sie nicht gewinnorientiert arbeiten. Die zur Verfügung stehenden Flächen dürfen eine Größe von bis zu 500 m² haben, müssen im Gebiet des Biosphärenreservats Pfälzerwald liegen und öffentlich zugänglich sein.
Was ist das Ziel?
Die ausgewählten Flächen sollen nach ihrer Umgestaltung beispielhaft zeigen, wie naturnahe Begrünung zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zur Klimaanpassung und zur Aufwertung öffentlicher Räume beitragen kann. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Projektteam. Die Flächen müssen anschließend für mindestens fünf Jahre im Sinne des Projekts gepflegt und erhalten werden.
Welche Maßnahmen sind möglich?
- Es können vielfältige ökologische Gestaltungsmaßnahmen umgesetzt werden, z. B.:
- Pflanzung standortgerechter Bäume und Sträucher
- Anlage von Teichen oder Blühflächen
- Installation von Habitatstrukturen wie Totholz oder Trockenmauern
- Begrünung von Fassaden
- Einrichtung von Informations- und Bildungselementen (z. B. Beschilderung)
Bewerbungsfrist: 25. Juni 2025
Detaillierte Informationen zu den Teilnahmebedingungen, dem Auswahlverfahren sowie zur Projektbetreuung finden sich auf der offiziellen Projektwebsite:
👉 Gärten für die Artenvielfalt – Jardiner pour la biodiversité – Pfälzerwald
Hintergrund zum Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“
Das grenzüberschreitende Projekt möchte die Bevölkerung im Biosphärenreservat Pfälzerwald–Vosges du Nord für die Bedeutung biodiversitätsfördernder Gartengestaltung sensibilisieren. Es richtet sich an private und öffentliche Akteur*innen sowie an Fachkräfte der sogenannten „grünen Berufe“. Kofinanziert wird es durch das Interreg-Oberrhein-Programm, gefördert mit Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
|
| Heike Schwitalla auf Facebook | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.