Neues über die Biotonne in Frankenthal
Ab 1. Mai gilt neue Regelung

Die Biotonne hat sich in Frankenthal bewährt.
  • Die Biotonne hat sich in Frankenthal bewährt.
  • Foto: Archiv/Böhmer
  • hochgeladen von Gisela Böhmer

Frankenthal. Seit Januar 2017 haben die Frankenthaler Bürger eine dritte Mülltonne vor jeder Haustür stehen. Nach zahlreichen Anregungen aus der Bevölkerung, einer Sortieranalyse des anfallenden Mülls und einer Bürgerbefragung im Jahr 2017, wurde nun das Abfallwirtschaftskonzept in Frankenthal nochmals angepasst. „Wir haben bereits die Eckpunkte der Änderungen vorgestellt und die städtischen Gremien haben diesen Änderungen zugestimmt. Drei Änderungen werden nun ab 1. Mai in Kraft treten“, informiert Beigeordneter Bernd Knöppel. So wird ab diesem Datum das Mindestvolumen für Restmüll- und Biomülltonnen pro Person und Woche herabgesetzt. „Bisher galt 10 Liter pro Person und Woche beim Bioabfall, nun sind es 7 Liter. Beim Restmüll wurde mit 12,5 Litern gerechnet, ab sofort sind es 10 Liter pro Person und Woche“, so Bernd Knöppel weiter. Diese Änderungen beruhen auf der durchgeführten Sortieranalyse des Abfalls. Auch soll die Eigenkompostierung gefördert werden. „Wer mindestens 30 Quadratmeter Gartenfläche pro Person im Haushalt hat, dazu einen Komposter nachweislich besitzt und keinen Bioabfall über die Restmülltonne entsorgt, kann sich von der Nutzung der Biotonne auf Antrag befreien lassen. „Kontrolliert werden wird letztere Voraussetzung. Es soll kein Bioabfall in die Restmülltonne geworfen werden, da diese Entsorgung die teuerste Entsorgung ist und dem Gedanken der Förderung der Eigenkompostierung zuwider läuft“, informiert der Beigeordnete weiter. Darüber hinaus muss man gekochte Speisereste, die zwar Biomüll sind, aber nicht kompostiert werden können, weiterhin über eine Biotonne entsorgen, „Wir räumen hier, wenn ein Komposter und die erforderliche Gartenfläche von mindestens 30 Quadratmeter pro Person im Haushalt vorhanden ist, den Bürgerinnen und Bürgern die freie Wahl bei der Größe der Biotonne ein. Sie können so, wenn sie eine kleinere Biotonne nehmen können, einen Rabatt bei den Gebühren ein“. Bei der Gebührenstruktur selbst wird es keine Änderungen geben, da diese linear entsprechend der Größe der Mülltonnen berechnet werden. Ab sofort hat sich auch das Behältersortiment erweitert. So gibt es eine 80 Liter Biotonne und eine 60 Liter Restmülltonne. „Wir wollen so das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger erweitern“, so Bernd Knöppel. „Wer nun aufgrund dieser Änderungen eine andere Mülltonne bestellen möchte, der kann sich zu den regulären Öffnungszeiten unter Telefon 06233 89777 an den EWF wenden und gegen eine Gebühr die Tonne austauschen lassen“. Auch in Zukunft wird man das Abfallsystem vonseiten der Stadt immer wieder auf den Prüfstand stellen. Man möchte zeitnah auf Änderungen reagieren. gib

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