Frankenthal Mörsch: Naturnaher Bereich macht Bach erlebbar
Retentionsraum an der Mörschbach eingeweiht

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Mörsch. Mitte September 2018 wurde der neue Retentionsraum entlang der Isenach zwischen der B9 und der A6 in Mörsch eingeweiht. Mitglieder des Stadtrates, des Ortsbeirates sowie Oberbürgermeister Martin Hebich und die SGD Süd kamen zur feierlichen Einweihung nach Mörsch. In Höhe des Dudelsackwegs wurde auf einem Plan die Arbeiten optisch veranschaulicht. Mit diesem neu geschaffenen Retentionsraum wurde nun die Biotopvernetzung zum Bereich nördlich der A6 verbunden. Im Süden sind weitere Maßnahmen, die die Stadt Ludwigshafen betreut, bereits im Gange. Oberbürgermeister Martin Hebich informierte über die Schwierigkeiten, die es in der Vergangenheit gab. Früher war das Gebiet zwischen Dudelsackweg und Isenach eine Kleingartenanlage im schlechten Zustand. Die Stadt kaufte, bis auf ein Grundstück, die Bereiche auf. Ein weiteres Problem war das Grundwasser, das in der Planung des neuen Retentionsraumes beachtet werden musste. Schon viele Jahre plante man dieses Projekt, 2016 wurde der Plan genehmigt, 2017 konnten sich die Bürger in einer Versammlung darüber informieren. Zwei Bereiche mussten gesondert betrachtet werden, einmal den wasserwirtschaftlichen Teil und der landschaftspflegerische. Der Zustand des Bachbettes war sehr schlecht, es mussten abgeflachte Zugänge und Wasserwechselzonen errichtet werden. Die Gesamtkosten für dieses Projekt beliefen sich auf 485.000 Euro. Für den Vorort Mörsch und die Region hat der Retentionsraum eine Naherholungsfunktion. Ob sportliche Betätigung, ein gemütlicher Spaziergang oder aber in der Abendsonne auf einer der Sandsteinbänke die Zeit genießen, der neu angelegt Retentionsraum wird von der Bevölkerung gut angenommen. Teilweise wurde der alte Bestand an Bäumen erhalten, es wurden aber auch neue Bäume gepflanzt. In manchen Bereichen sind Hölzer für die Tiere aufgestapelt, die erste Entenfamilie hat es sich bereits gemütlich im neuen Retentionsraum gemacht. Neben Rosskastanien, Walnuss, findet man auch Apfelbäume. Hinzugekommen sind die Stiel-Eiche, Winter-Linde und weitere Bäume. So entsteht ein Mix aus unterschiedlichen Bäumen. Ortsvorsteher Adolf-José König freute sich, dass die Isenach, die hier Mörschbach genannt wird, nun zu einem naturnahen Bereich geworden ist, den man nicht nur optisch gerne sieht, er macht auch Natur erlebbar. Der Ortsvorsteher hofft darauf, dass sich für diesen Bereich Bachpaten finden. Diese Bachpaten haben die Aufgabe, sich um einen Bereich des Baches zu kümmern, die Pflege zu übernehmen. „Das dürfen Einzelpersonen aber auch gerne Vereine sein“, so der Ortsvorsteher. Wer sich hierfür interessiert, der kann sich bei Adolf-José König, E-Mail: info@moersch-am-rhein.de melden. gib

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