„Bei der Ausbildung im bfv, weiß ich, was ich habe“, so Orlishausen in Durlach
Ehemaliger KSC-Kapitän Dirk Orlishausen macht B-Lizenz für Trainer

Orlishausen
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Karlsruhe. Als einer von 25 Teilnehmern stellte sich der ehemalige KSC-Kapitän Dirk Orlishausen dem Eignungstest für die Trainer B-Lizenz. Dafür reiste Orlishausen, der aktuell bei Hansa Rostock unter Vertrag steht, extra in die Sportschule Schöneck nach Karlsruhe-Durlach.

„Im Badischen Fußballverband kann ich die Ausbildung flexibler machen“, ist einer von Orlishausens Gründen für Karlsruhe. Allein für den Eignungstest bietet der bfv sechs Termine in diesem Jahr. Für die vier Wochenlehrgänge Lizenzausbildung stehen jeweils drei Termine zur Auswahl. Auf diese Weise ist es möglich, die B-Lizenz innerhalb eines Jahres zu erwerben. „Außerdem weiß ich hier, was ich habe“, sagt „Orle“, nachdem er schon die C-Lizenz in der Sportschule Schöneck machte.

Die B-Lizenz ist die Einstiegslizenz für den Leistungsfußball und richtet sich daher an Trainer, ab der Herren-Landesliga, der Frauen-Verbandsliga oder den Bundesligen bei Junioren. Für die Herren-Verbandsliga ist die B-Lizenz ab der kommenden Saison sogar verpflichtend. „Die Differenzierung zwischen Breiten- und Leistungsfußball ist uns ganz wichtig, da die Ausbildungen spezifisch auf die Anforderungen zugeschnitten sind. Wer Bambini trainieren will, ist in der B-Lizenz falsch. Für sie gibt es die C-Lizenz mit den speziellen Profilen auf die Altersklassen zugeschnitten“, betont Verbandssportlehrer Rainer Scharinger.

Sofern Orlishausen den Eignungstest bestanden hat, lernt er im Grund-, zwei Aufbau- und einem Prüfungslehrgang der B-Lizenz hingegen Trainerfähigkeiten, die auf den Erwachsenen- bzw. Leistungsbereich abzielen. Das Verhältnis von Fachkompetenz mit Technik, Taktik und Athletik und dem Bereich der Menschenführung habe sich dabei in den letzten Jahren stark verschoben, beschreibt Scharinger: „Vermittlungs- und Sozialkompetenzen sind so wichtig geworden, dass sie rund die Hälfte der Ausbildung ausmachen. In diesen Einheiten geht es um Wertevorstellungen, um Vorbildfunktion und wie man als Trainer auf die einzelnen Spielerinnen und Spieler eingehen muss.“

Vielleicht trifft der ehemalige KSC-Profi in der weiteren Ausbildung dann sogar auf alte Bekannte, denn immer wieder ergänzen aktive oder ehemalige Profis oder Profitrainer das Referenten-Team des bfv. Das hat sich bereits herumgesprochen. „Ich wurde beim Training im Verein gleich gefragt, wer alles dabei war im Lehrgang“, erzählte Manuel Erndwein vom FC Viktoria Berghausen bei der B-Lizenz-Prüfung vergangenen Herbst, bei der unter anderem Ex-KSC-Coach Lukas Kwasniok mithalf. Besonders in Sachen Sozialkompetenz sind die Profis Vorbilder und „eine gute Quelle für Wissen, das fundiert und in der Praxis erprobt ist“, beschrieb es auch Teilnehmer Maximilian Pfeiffer vom SV Langensteinbach.

An Kompetenz mangelt es den bfv-Referenten selbst wahrlich nicht. Verbandssportlehrer  Scharinger trainierte selbst bereits Mannschaften wie den Karlsruher SC und war Co-Trainer unter Ralf Rangnick bei der TSG 1899 Hoffenheim. Die Mitarbeiter Christian Reinke und Dennis Will verfügen über die Trainer A-Lizenz, erst kürzlich warb Zweitligist SV Sandhausen einen Mitarbeiter für die vereinseigene Videoanalyse-Abteilung ab. (bfv)

Bei fast allen Eignungstests und Lehrgängen zur B-Lizenz sind in 2019 noch Plätze frei. Für alle, die sich unsicher sind, welche Lizenzausbildung dir richtige ist, gibt’s auf www.badfv.de/qualifizierung eine Entscheidungshilfe. Es kann auch ratsam sein, erst die C- und dann erst die B-Lizenz zu absolvieren. Infos zur C-Lizenz-Ausbildung, die mit unterschiedlichen Profilen ganz speziell auf Kinder- und Breitensport abzielt, sowie den zahlreichen kostenlosen Qualifizierungsangeboten vor Ort im Verein gibt es ebenfalls auf www.badfv.de/qualifizierung.

Autor:

Jo Wagner

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