Tischtennis-Favoriten schaffen Sprung ins "Final Four"
Bundesligist Grünwettersbach macht Ernst

Auch Düsseldorfs Kristian Karlsson spielt weiter
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  • Foto: Joerg Fuhrmann
  • hochgeladen von Jo Wagner

Die großen Überraschungen sind ausgeblieben im Viertelfinale des Deutschen Tischtennis-Pokals, stattdessen haben die Favoriten den Sprung ins Final Four geschafft. Jeweils mit 3:0 setzten sich am Sonntagnachmittag Titelverteidiger TTF Ochsenhausen und der 1. FC Saarbrücken TT durch, während Borussia Düsseldorf ein 3:1 gegen den TTC Fulda-Maberzell holte. Komplettiert wird das Feld des "Pokal-Finals" am 4. Januar 2020 durch den ASV Grünwettersbach, der beim TuS Celle konzentriert blieb.

Grünwettersbach macht Ernst
Völlig souverän gestaltete der ASV Grünwettersbach seinen Nachmittag: Bei Zweitligist TuS Celle zeigte der TTBL-Achte einen konzentrierten Auftritt und setzte sich 3:0 durch. Den Anfang machte Dang Qiu: Der deutsche Nationalspieler, der am Freitag nach dem 3:1 in Mühlhausen mit Blick auf Celle angekündigt hatte, keinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, ließ seinen Worten Taten folgen. Tobias Hippler hatte er zu jedem Zeitpunkt im Griff, auf ein 11:6 im ersten Satz folgte ein 11:1 im zweiten. Im dritten vergab der 22-Jährige dann zwar drei Matchbälle, das aber konnte er sich angesichts einer erneut komfortablen Führung leisten. Mit 11:8 holte Qiu schließlich den 3:0-Sieg zur 1:0-Führung Grünwettersbachs. „Danach war ich etwas entspannter“, sagte ASV-Trainer Joachim Sekinger anschließend, „das war unser Türöffner.“

Diesem Beispiel folgte Wang Xi mit einem nicht minder konzentrierten Auftritt, gegen Jiri Martinko setzte sich der 35-Jährige nach 11:6, 11:5 und 11:7 ebenfalls 3:0 durch. Schon etwas größerer Gegenwehr sah sich im dritten Einzel Sathiyan Gnanasekaran gegenüber. Nach einem 11:9 zum Auftakt gegen Andrei Putuntika ging der zweite Satz mit 11:9 an Celle. In Gefahr aber geriet der ASV-Sieg trotzdem nicht mehr, mit 11:8 und 11:5 sorgte Gnanasekaran für seinen letztlich ungefährdeten 3:1-Erfolg und damit für den 3:0-Endstand. Wie schon im Vorjahr fährt Grünwettersbach damit nach Neu-Ulm, wo am 4. Januar 2020 in der ratiopharm arena das Liebherr Pokal-Finale stattfindet. „Ich bin absolut zufrieden, schließlich haben wir damit unser erstes Saisonziel erreicht“, sagte Sekinger.

Autor:

Jo Wagner

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