Einstimmung auf Weihnachten
Weihnachtsfeier des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Die Tonfabrik | Foto: Nicole Peschke
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Böhl-Iggelheim. Am Samstag, den 13. Dezember, lud der Musikverein Iggelheim zu seiner traditionellen Weihnachtsfeier ein und verwandelte den festlich geschmückten Saal in einen Raum voller Wärme, Begegnung und Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und genossen einen Abend, der ganz im Zeichen der Musik, des Miteinanders und der Wertschätzung stand.

Eröffnet wurde das Programm vom Stammorchester mit dem ruhigen und stimmungsvollen Stück „Arioso“, das den passenden musikalischen Rahmen für den Abend setzte. Im Anschluss begrüßte der Vorsitzende Frederik Barth die Anwesenden herzlich mit den Worten „Willkommen in unserem Wohnzimmer“. Ein Satz, der den Charakter des Abends treffend beschrieb: Früher probte der Verein traditionell im katholischen Pfarrheim, heute finden die Proben direkt nebenan, über den Räumlichkeiten des katholischen Kindergartens, statt – also ein echtes Heimspiel für den Musikverein.

Frederik Barth hieß neben dem Ehrendirigenten und dem Ehrenvorsitzenden auch viele bekannte Gesichter willkommen. Später griff auch Dominik Wittmann diesen Gedanken in seiner Ansprache auf und begrüßte insbesondere langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, die seit vielen Jahren regelmäßig Gäste der Weihnachtsfeier sind. Gleichzeitig galt ein herzliches Willkommen auch den neuen Gesichtern im Saal – insbesondere den Eltern der Blockflötenkinder und der neuen Schülerinnen und Schüler, die erst vor Kurzem ihre musikalische Ausbildung im Verein begonnen haben. Der Saal war gefüllt mit Menschen, die gemeinsam innehalten und sich auf Weihnachten einstimmen wollten.

Musikalisch setzte das Stammorchester das Programm mit „Sweet Bells Fantasy“ und „The First Noel“ fort. Einen besonderen Moment erlebten die Gäste beim anschließenden Liedvortrag zweier junger Musikerinnen, die erst im Herbst dieses Jahres mit dem Klarinettenunterricht begonnen haben. Dass sie bereits nach so kurzer Zeit ihr erstes Stück öffentlich vortragen konnten, sorgte für großen Applaus und bewundernde Blicke.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen. Die 1. Kreismusikvorsitzende Julia Nelles war persönlich anwesend, um drei Jugendliche für das erfolgreiche Ablegen der D1-Prüfung auszuzeichnen: Marlene Hundertmark, Marvin Weber und Johannes Heindl. Alle drei musizieren in der vereinseigenen Nachwuchsformation Tonfabrik, auf die der Musikverein mit Recht besonders stolz ist. Zudem wurde Katja Christ für 20 Jahre aktives Musizieren an der Klarinette geehrt, konnte jedoch leider nicht persönlich anwesend sein. Für 30 Jahre aktives Musizieren wurde Stefan Huwe ausgezeichnet – ein Zeichen großer Treue und langjährigen Engagements. 20 Jahre im Dienst ist der Verantwortliche für das Organisationsteam Horst Wittmann, er ist einfach immer und überall zur Stelle, ohne ihn läuft keine vereinseigene Veranstaltung, deshalb gebührt ihm ein besonderer Dank. Eine weitere besondere Ehrung erhielten außerdem Roswitha Kafka, Walter Kafka und ihre Tochter Angela Kursawe, die an der Klarinette spielt, für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein – drei Mitglieder aus einer Familie, ebenfalls eine Besonderheit.

Nach den Ehrungen übernahm die Tonfabrik die Bühne und präsentierte ein abwechslungsreiches Programm mit fünf Stücken, darunter „Alle Jahre wieder“, „All I Want For Christmas Is You“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „Tochter Zion“ sowie „Frosty the Snowman“, das mit einer fesselnden Geschichte untermalt wurde. Die Verbindung aus Musik und Text ist ein fester Bestandteil der Weihnachtsfeier und begeistert das Publikum Jahr für Jahr aufs Neue.

Nach einer kurzen Pause gehörte die Bühne den Jüngsten des Vereins: den drei Blockflötengruppen. Zwei davon werden von Tatjana Geiger geleitet, die zunächst die ganz neuen Blockflötenkinder vorstellte, die erst nach den Sommerferien begonnen haben. Anschließend zeigten die „Alteingesessenen“, die bereits seit über einem Jahr musizieren, mit mehreren Liedern ihr Können. Auch die beiden Blockflötenschüler von Annika Barth, der Dirigentin der Tonfabrik, trugen erfolgreich zum Programm bei. Für besondere Heiterkeit sorgten fünf Blockflöten-Jungs mit einem lustigen Vortrag von „Rudolf mit der roten Nase“ – stilecht mit roten Nasen und Elchgeweihen.

Im weiteren Verlauf spielte das Stammorchester „A Merry Christmas Party“, „Venite Adoremus“ und „Grown Up Christmas List“, bevor gemeinsam mit der Tonfabrik das traditionelle „Lasst uns froh und munter sein“ erklang. Dieses Stück kündigt alljährlich den Besuch des Nikolaus an – so auch in diesem Jahr. Der Nikolaus hatte wieder warme und wertschätzende Worte für den Verein und seine Mitglieder dabei. Besonders lobend erwähnte er die Social-Media-Beauftragte Nicole Peschke, die sich sichtlich gerührt zeigte.

Kurz vor dem Ende der Feier wurde das bereits zu Beginn angekündigte Schätzspiel aufgelöst. In einem randvoll gefüllten Schoppen-Glas befanden sich Knöpfe, deren Anzahl es zu erraten galt. Der Preis: ein schöner Korb mit Winterbier – alternativ eine süße Überraschung für jüngere Gewinner. Die tatsächliche Zahl der Knöpfe betrug 584, ein symbolträchtiger Wert: 5/84 steht für den Mai 1984, das Gründungsjahr des Musikvereins Iggelheim. Gleich zwei Gäste lagen mit ihrer Schätzung von 555 am nächsten, sodass es auch zwei Gewinner gab.

Mit „O du fröhliche“ wurde es zum Abschluss noch einmal besonders festlich. Anschließend klang der Abend in geselliger Runde bei Sekt, Kuchen und guten Gesprächen gemütlich aus. Ein großer Dank galt den zahlreichen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen – an der Bar, bei der Essensausgabe, beim Backen, Dekorieren sowie beim Auf- und Abbau. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Feier nicht möglich.

Der Musikverein Iggelheim blickt nun auf seinen traditionellen Jahresabschluss: Wie jedes Jahr ist das das Musizieren an Heiligabend, wenn an verschiedenen Stellen im Ort den Menschen musikalisch eine frohe Weihnacht gewünscht wird – ein besonderes Geschenk, das die Musikerinnen und Musiker seit vielen Jahren mit großer Freude machen.

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Autor:

Nicole Peschke aus Böhl-Iggelheim

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